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Die Politker in diesem Land sollten sich warm anziehen, was da nun auf Wikilekas veröffentlicht wird, ist unfassbar und zeigt, wie uns Regierungen und Politiker im Interesse der „Reichen und Schönen“ betrogen und belogen oder einfach nur geschwiegen haben.

Schweizer Banken: Rudolf Elmer Der Mann, der Wikileaks füttert“, konkret heißt das, wir erfahren Namen von deutschen Steuerbetrügern, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben, anstatt sie dem Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Der Ex-B(ä)nker Rudolf Elmer wird die deutsche Demokratie mehr unterstützen als hundert Politiker, die eh nur wegschauen und uns teilwiese die hintergehen.

Da offenbar auch Politiker ihre Steuern nicht bezahlt haben dürften Namen und die Partei wohl von sehr großem Interesse sein, Wikileaks zeigt,was man mit Zivilcourage erreichen kann. „Medien hatten zuvor berichtet, auf den CDs befänden sich 2000 Namen, darunter auch die von Deutschen. Prominente Namen aus der Wirtschaft, Künstler und etwa 40 Politiker sollen ebenfalls betroffen sein“. (1)

Julian Assange, Wikileaksgründer

Laut Euro-News von 16:45 Uhr hat Rudolf Elmer die Namen der deutschen „Steuerbetrüger“ schon vor Jahren kostenlos dem deutschen Finanzminister angeboten, dieser hat jedoch nie geantwortet, warum wohl?

Noch ist nicht bekannt, welcher Finanzminister das war und welche Parteien damals die Macht hatten, doch der Skandal zeigt, was hier in unserem Land wirklich los ist: „Ich & Ich und Du bezahlst„. Wikilekas wird auch die deutsche Demokratie nachhaltig verändern, warum wurden eigentlich diese Daten nicht von der deutschen Presse und den Medien veröffentlicht?

1)http://www.sueddeutsche.de/geld/banken-rudolf-elmer-der-oeffentliche-dieb-1.1047461

2)http://de.euronews.net/ „Noch steht nichts im Internet, einfach die Nachrichten im TV verfolgen“.

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Es gibt sicherlich viele Gründe warum die SPD in Berlin unter ihrem Chef Wowereit 2011 die Wahlen haushoch verlieren wird, GRÜN unter Künast zur stärksten Partei wird und die CDU unter die 10 % Grenze rutscht trotz ihrem Henkel, den sie als Spitzenkandidat noch immer nicht dem großen Publikum verkaufen konnte.

Alle Großprojekte, ob Schließung Flughafen Tempelhof, wahrscheinliche Schließung Flughafen Tegel und Inbetriebnahme von Flughafen Schönefeld zeigen, die SPD kann nicht regieren. Ein weiterer Beweis dafür sind die „sogennnten geheimen Wasserverträge„, bei denen die Berliner „Haushalte …. gesetzlich gezwungen, sich ans Netz anzuschließen“, und nun “ private Anteilseignern eine Gewinngarantie eingeräumt“ bekommen, „die selbst das Landesverfassungsgericht nicht aushebeln konnte“. (1)

Ja Erich, wieder ein Geheimvertrag mehr

Die gesamten Wasserverträge zeigen nur, wie gierig und maßlos die Macht der Privaten ist, die sich in der CDU über das Gemeinwohl der Bürger hinweg setzen und sich selbst am Monopol des Staates bereichern. Die CDU ist nichts weiter als eine Partei unter dem Schlagwort „Chritslich“, dass Reiche reicher macht und Armut für viele zur Pflicht werden lässt. Armes Berlin, armes Deutschland.

Die gesamten Verträge sind von der TAZ vorbildlich ins Internet gestellt worden, damit der Bürger einen Einblick in den Ausverkauf seines Rechtes auf „Wasser“ bekommt. Leider wurde das bei den Stasiakten und anderen Unterlagen nicht gemacht, zu wenige haben Zivilcourage und ein demokratisches Bewusstsein.

1)http://blogs.taz.de/rechercheblog/

Zivilcourage

Gerade Journalisten, die sich in den Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ mit Korruption beschäftigen, leben gefährlich. Zur Zeit ist der Journalist  Golden Maunganidze aus Simbabwe in Deutschland.

Bekannt wurde sein Fall, „als er über einen leitenden Beamten der ZANU-PF, der Partei von Robert Mugabe, im Masingo Mirror geschrieben hatte. Es ging darin um das Verschwinden von hunderten Tonnen Zucker, die dem Staatspräsidenten zu seinem 86. Geburtstag von Partei-Aktivisten in der Provinz Masvingo geschenkt werden sollten. Der Zucker war plötzlich weg und wurde nie wieder gefunden.

Sugar-Gate, wie die Zucker-Affäre allgemein genannt wird, sorgte für viele Unruhen, weil sich einige führende Parteibeamte gegenseitig des Diebstahls beschuldigten. Der Tourismusminister Walter Mzembi jedenfalls erstattete Strafanzeige wegen Verleumdung gegen Golden Maunganidze, nachdem dessen Artikel veröffentlicht worden war.

 Vermutlich werde es auch eine Gerichtsverhandlung geben, sagt Golden Maunganidze: Aber ich fürchte mich nicht davor“. (1)

Doch Golden Maunganidze hat nicht nur in dem Fall Zivilcourage bewiesen, sondern wurde  „im Jahr 2008 mit dem  „National Integrity Award“ bekommen für seinen Kampf um Aufdeckung von Korruption und Misswirtschaft in ländlichen Gegenden“ ausgezeichnet.

Sein Besuch  in Deutschland hat „Golden Maunganidze weidlich genutzt. Der 26-jährige Redakteur des Masvingo Mirror hat acht Großstädte in einer Woche besucht, hinter die Fernsehkulissen einer Tagesschau-Sendung geblickt, und er hat sich weitergebildet, vor allem was das Medium Internet betrifft“. (1)

Und es zeigt, wie wichtig Netzwerke und Austausch von Erfahrungen im Kampf mit Korruption im „globalen Dorf“  sind.

1)http://stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2595032_sz_hier_artikel_1270_–quot-staatsgewalt-kann-immer-noch-richtig-nerven-quot-.html?_suchtag=2010-08-17

http://www.inwent.org/iij/index.php.de

Es ist bekannt, dass Beamte für einen Apfel und ein Ei alles machen, Moral gilt in dem Berufskreis wohl wenig. Dieses Vorurteil bestätigt nun ein Kontrolleur des Eichamtes in Münster .

Jürgen Jankord, Chef von 43 Mitarbeitern in sieben Filialen und einer Backstube“ ist ein guter Gastgeber, denn  „eine Tasse Kaffee oder ein belegtes Brötchen werden den Kontrolleuren immer angeboten, das sei selbstverständlic“. (1) Doch was er mit dem Kontrolleur des Eichamtes Münster erlebte, das war selbst ihm zu viel.

„Dass sich der Eichamtsrat aber nach seiner Kontrolle drei Tüten mit frischem Gebäck vollstopft, wie Jankord sagt, und – ohne um Erlaubnis zu fragen – zusätzlich noch rund 20 Brötchen sowie vier zuvor als zu leicht befundene Brote einpackt, das ruft den Zorn des Handwerksmeisters hervor“.(1) Denn er muss ja den Besuch des Kontrolleurs teuer bezahlen.

„Er lehnt die Gebührenrechnung des Eichamtes ab (üblicherweise zwischen 700 und 900 Euro). >>Ich kann nicht für etwas bezahlen, wo mich ein Beamter im Dienst bestiehlt<<,  so der Konditormeister Jürgen Jankord. Und d arum geht es ja, das Beamte gerne zwei- und dreimal abkassieren, gehört heute fast schon zur Routine, gerade wenn es um Kleinvieh sich handelt.

Doch endlich ist mal einem Opfer die Hutschnur geplatzt und er hat Zivilcourage bewiesen, denn heute sind es 20 Brötchen, Morgen drei Brote und 40 Brötchen, dann noch einen Kuchen plus einer Torte und irgendwann will man dann etwas Kohle für die Karte zum großen Ball.

„Jankord wartet sechs Wochen lang auf eine Entschuldigung der Behörde. Vergeblich. Auf ein persönliches Treffen mit dem Kontrolleur, auf das dieser an einem neutralen Ort gedrängt habe, um den entwendeten Kuchen zu bezahlen, lässt sich der Konditormeister nicht ein. Jürgen Jankord erstattet Strafanzeige wegen Vorteilsnahme durch einen Amtsträger“. (1)

Und nun wartet der Konditormeister wie so viele Opfer von Korruption im Alltag, Mobbing oder Diebstahl auf die Ermittler, im November 2009 ist das Ganze geschehen, im Februar 2010 erfoglte die Anzeige des courgaierten Bäckers und jetzt haben wir August und „die Ermittlungen durch die Polizei dauern an, sagt der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Stefan Lechtape. Das Ergebnis sei noch völlig offen“. (1) Riecht schon nach Einstellung wegen fehlendem öffentlichen Interessen.

Zurecht lässt der Konditormeister nicht nach, denn ihn wurmen auch die täglichen Mobbing-Attacken wie im Fall Emmely und anderer. Was wieder für die Rolle des Chefs von 43 Mitarbeiter spricht, der sich seiner Fürsorgepflicht bewusst ist, auch wenn er jetzt nur daraus Nachteile in Kauf nehmen muss.

 Der Handwerksmeister schaltete die Kreishandwerkerschaft Münster ein. Hauptgeschäftsführer Bernd Pawelzik schrieb an den Landesbetrieb in Köln. „In einer Zeit, in der Mitarbeiter nach langer Betriebszugehörigkeit wegen des Entwendens firmeneigener Sachen auch von geringem Wert ihren Arbeitsplatz verlieren können, ist nicht hinzunehmen, dass sich ein Mitarbeiter des Eichamtes in Ausübung einer Amtshandlung unberechtigt Waren aneignet.“

Nur darüber berichten die großen Medien nie, und Bernd Pawelzik hat recht, denn noch immer haben wir ein Grundgesetz (GG) vor dem angebelich alle gleich sind, nur eben nicht Beamte, für die gelten Sonderreglen auch wenn sie sich rechtswidrigen verhalten oder bedienen. Dabei ist Chef Jürgen Jankord ein fürsorglicher und umsichtiger Meister seines  Handwerks, denn eigentlich wollte er ja nur eine Entschuldigung.

Doch so beginnen alle Hardcorefälle von Mobbing, ob am Arbeitsplatz oder durch eine Behörde, plötzlich ist der Whistleblower das Opfer und der Täter wird geschützt auf Teufel komm raus.

1)http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1365754_Baecker_klagt_gegen_Eichamt_Liess_Beamter_Backwaren_mitgehen.html

Beamte in unserem Land haben immer einen Touch dieser pathalogischen Machtvorstellung, ich bin der Kaiser oder Käse.

In Bayern, Traunstein hat doch tatsächlich einer dieser Staatsdiener von einer 46-jährigen Frau verlangt, er wolle sie nackt auf seinem Schreibtisch sehen. Die Frau war clever und zeigte diesen „Möchtegernsittenstrolch“ an. Nun fand der Prozess statt.

Und was die Sache makaber macht, das Ganze hat sich in den Räumen der Staatsanwaltschaft abgespielt. „Sie lehnte das unmoralische Angebot ab und erstattete Anzeige. So landete der 39-Jährige jetzt vor Gericht und wurde wegen Vorteilsannahme zu einer Bewährungsstrafe verurteilt“. (1)

Unfassbar was sich diese Staatsdiener in der Zwischenzeit herausnehmen, zum Glück gibt es immer wieder Bürgerinnen und Bürger mit Zivilcourage, auch wenn es sich um einen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft handelt.

http://www.chiemgau24.de/traunstein/rechtpfleger-staatsanwaltschaft-traunstein-unmoralisches-angebot-chiemgau24-767234.html


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