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Wer kann sich heute noch an den Vorfall erinnern? 300 Millionen Euro für eine Heuschreckenbank in den USA und der Finanzminister hieß Steinbrück (SPD) und der Wirtschaftsminister war von der CSU und hieß, ja wie hieß den der nochmal? Ja genau, der, der einem Mitarbeiter über den Fuß gefahren ist, Michael Glos.(1)

Steinbrück hat nun wieder Berühmtheit erlangt, weil man seinem Ministerium kostenlos eine Datei mit deutschen Steuerbetrügern angeboten hat, auf der auch 40 Politiker sind, den Rest kann man sich selber denken. Der „Whistleblower, Ex-Bänker Rudolf Elmer“ hat natürlich nie Anwort erhalten, nun wird uns Wikileaks mal etwas die Augen öffen, ob das hilft?

Zur Erinnerung an die „Lehman & Brothers Storie“ ein Link (3), die Bank arbeitet(4) übrigens wieder, wie die meisten US-Heuschrecken wieder in der Branche aktiv sind und die 300 Millionen Euro der KfW  sind wohl wieder da.“ Das Geld, das „falsch“ überwiesen wurde, ist inzwischen mit einem anderen Guthaben verrechnet w(o)rden und damit wieder da. Nur wird die KfW noch lange daran zu knabbern haben, dass man ausgerechnet als Staatsbank nicht die Augen und die Ohren offen hatte, sondern wie die Schildbürger handelte“.(5)

So richtig hat das bisher niemand mitbekommen und die Bundesregierung hat sich dazu auch noch nicht geäußert, im Internet gibt es dazu nur einen Artikel.

Hier die ganze Geschichte der „Schildbürgerbank KfW von 2008“ nochmals:

„Die unendliche Geschichte der KfW.

In Berlin hat sich die KfW am Gendarmenmarkt ein Domizil zugelegt, nicht weit von dem Ort, an dem der Jurist und wohlhabende Immobilienhändler aus Witten, Friedhelm Sodenkamp hingerichtet* worden ist.

Seit dem Beginn der Finanzkrise steht nun diese Bank; die eigentlich schon durch ihren Namen zum Ausdruck bringen sollte, für was sie gegründet worden ist, damals nach dem II. Weltkrieg nämlich, Kredite zum Wiederaufbau zu vergeben; in den Schlagzeilen. Ob nun die Düsseldorfer Tochter IKB; wieder eine Parallele zum Fall Sodenkamp, der kam auch aus NRW, mag ja alles auch ein Zufall sein; oder im Sommer der 320 Millionen Eurotransfer an die schon am Boden liegende Legende im Heuschreckenparadies USA, das Finanzinstitut Lehman & Brothers**, eine Ende der unternehmerischen Fehlleistungen ist aber nicht abzusehen.

So steckt nun die KfW auch mitten im Sumpf der isländischen Bankenwelt, denn man hat dort insgesamt 288 Millionen an Kredite vergeben oder in Wertpapieren (Bankenbonds nennen das die Insider) angelegt. Alles ganz normal, wollen uns jedenfalls die Superbanker im Beamtenstatus mit Pensionsanspruch einreden und man versuche nun das Geld teilweise wieder zu bekommen, insbesondere die 138 Millionen von der nun allseits bekannten und verstaatlichten Kauthing-Bank. Offenbar scheint man bei der KfW das alte Prinzip Hoffnung zum Maßstab aller Handlungen zu machen, eine Lösung die auf Sachverstand hinweist.***

Nur vom Aufsichtsrat hören wir bisher nichts dazu. Insbesondere komisch, wenn man bedenkt, das der Bundeswirtschaftsminister Glos Vorsitzender ist und ihm zur Seite unter anderem Herr Koch aus Hessen und von Hauptberuf Ministerpräsident, sowie Herr Steinbrück unser Bundesfinanzminister stehen. Komisch, nein, eigentlich nicht, denn jetzt macht ja das Rettungspaket  oder der „Schirm“ der Bundesregierung für die Banken erst einen Sinn. Denn die, die das Rettungspaket gebastelt haben aus unseren Steuergeldern, sitzen gleichzeitig in einigen Instituten, die unter dem „Schirm des Paketes“ ja auch gleichzeitig wieder das Geld brauchen.

Und um die Folgen dieser Handlungen, die das Rettungspaket erst notwendig gemacht haben zu lindern, wurde jetzt vom „Dreamteam Glos & Steinbrück“ ein Konjunkturprogramm verabschiedet, in dem unter anderem mittelständische Unternehmen Kredite beantragen können die andere Banken ihnen wegen dem Risiko nicht geben.

Und woher bekommen die Unternehmer diese Kredite? Na logisch, von der KfW, den die arbeitet ja mit leichter und schneller Hand, kennen wir ja nun doch von der IKB und den Lehmanbrother´s. Und wer sitzt dort letztendlich im Rat, der die Kreditanstalt beaufsichtigen soll, na klar doch, das Dreamteam. Und so was nennt man den Kreislauf in der Entscheidungshierarchie der  Bankenwelt, wenn man nämlich für seine Unfähigkeit im Umgang mit Steuergeldern sich im Aufsichtsrat extra bezahlen lässt und gleichzeitig im Zweitjob als Minister die Gelder wieder aus dem Steuersäckel nimmt, um seinen Erstjob im Aufsichtsrat der Anstalt zu sichern, die ständig Millionen verbrennt. Und wenn man dann noch denn wichtigsten Opfern seiner mit verursachten Krise Kredite anbietet, die man wiederum aus dem Steuersäckel nimmt und sie dann wiederum über die Anstalt vergibt, in der man im Aufsichtsrat sitzt, ist das doch die ideale Symbiose zwischen Macht und Unfähigkeit, oder?

Clever sind sie die Jungs jedenfalls, doch ich denke es handelt sich mehr um ein Albtraumteam als um Dreamteam, denn die nächste Fehlleistung aus dem Haus am Gendarmenmarkt zu Berlin mit Hauptwohnsitz Frankfurt Main ist doch nur eine Frage der Zeit. Fest steht auf jeden Fall, wer die Zeche bezahlt, nämlich wir Bürger, ist doch klar, oder hatten sie etwas anderes erhofft? Wenn ja, dann haben sie das legendäre Führungsprinzip Hoffnung noch immer nicht verstanden.

* http://www.onlinezeitung24.de/article/847#comm1753

  http://www.buergerbewegung-wir.com/index.php?id=71

** http://www.rp-online.de/public/article/sport/fussball/international/spanien/633660/Fussball-Stars-verlieren- Millionen.html

   http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDEL42414820081104

*** Printausgabe der Berliner Zeitung vom 07.11.08″

Welchen Verlauf die internen Ermittlungen damals genommen haben ist nicht bekannt, auch welche organisatorischen Lehren man bei der KfW gezogen hat auch nicht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats werden uns auch nicht mitgeteilt, scheint ja ganz schön geheim zu sein, die Schildbürgerbank namens KfW. 

1)http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/mm-merkel-laesst-ihren-wirtschaftsminister-regen-stehen-330617.html

2)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2011/01/17/wikileaks-veroffentlicht-cds-auch-mit-deutschen-steuerbetrugern/

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers

4)http://www.boersenpoint.de/blog/lehman-brothers-wieder-in-aller-munde/

5)http://www.investmentsparen.net/blog/geldanlage-im-ausland/571-lehman-brothers-die-geduld-der-glaubiger-wird-noch-langer-strapaziert/

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Eine Geschichte aus dem korrupten Tollhaus Deutschland oder eine Hand wäscht die andere. es zeigt aber auch wie gefährlich „Whistleblower“ in diesem Land leben und dass insbesondere gerne von den „Ich-Menschen“ gejagt werden.

„Vielleicht genügt das in einer gemeinnützigen Kreiskrankenhaus GmbH, in der die Gesellschafter-Versammlung als wichtigstes Organ nur aus einer Person besteht – aus Peter Dombrowsky“. (1) Und dann darf man sich nicht wundern, dass  Herr Dombrowsky schon das Urteil kennt, ohne dass die Ermittler mit ihrer Arbeit fertig sind.

“ Wegen des Verdachts der Untreue ermittelt die Staatsanwaltschaft Rottweil seit knapp einem Jahr gegen den Geschäftsführer der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH (KLF), Rainer Schmidhuber. Während die Ermittler noch die Ergebnisse ihrer Klinik-Durchsuchung auswerten, hat Landrat Peter Dombrowsky, der den KLF-Aufsichtsrat führt, schon die Unschuld Schmidhubers festgestellt“. (1)

Interessant ist dabei die Arbeitsmethode der des Chefarztes, wie man sich gesund und reich rechnet, nur die Allgemeinheit sieht dabei mal wieder blöd aus.

„Jetzt prüfen“ nämlich „Spezialisten der Landespolizeidirektion Karlsruhe die Kreisklinik-Unterlagen – im Auftrag der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler müssen nach Informationen der SÜDWEST PRESSE klären, was aus Zahlungsrückständen eines Chefarztes geworden ist, die sich in einer Größe von knapp 200 000 Euro bewegt haben sollen. Wie ein solcher Schuldenberg entstehen kann? Wenn ein Chefarzt manche Leistungen direkt mit Patienten abrechnet – und dann den Anteil für Sachkosten und Nutzungs-Entgelte nicht an die Klinik abführt. Und das über Monate oder sogar Jahre hinweg“. (1)

Man kann auch sagen, Eigennutz geht vor Gemeinnützigkeit und das Gesundheitssystem ist hier ein herrlicher Tummeplplatz, gerade wenn man eine Einmanngesellschaft zur Kontrolle hat.

Und nun hilft der Landrat Peter Dombrowsky seinem Spezi Rainer Schmidhuber damit, dass er nicht nur den Chefarzt für unschuldig erklärt hat, sondern angeblich auch den Whistleblower kennt und diesen nun zum Jagdziel und Racheobjekt erklärt hat, egal, ob die Kilnik von Schmidhuber 5 Millionen Euro Schulden hat oder nicht.

“ Nachdem die Anwälte von Rainer Schmidhuber die Ermittlungsakte eingesehen haben, meint die KLF-Führung den Anzeigenerstatter zu kennen. Der Kreistag ist nach Auskunft mehrerer Mitglieder in nichtöffentlicher Sitzung darüber informiert worden, dass gegen den Hinweisgeber disziplinarrechtliche Schritte geprüft werden – während für den Geschäftsführer die Unschulds-Vermutung gilt, wie Kreis-Chef Dombrowsky betont“. (1)

Man will mit solchen Rachefeldzügen gegen Anzeigenerstatter erreichen, dass alle in diesem Land die „Schnauze halten und Wegschauen“, wenn es heißt, jetzt bereichern wir uns selber. Leider fehlt die Angabe der Partei, denen der Kreuz- und Raubritter  Dombrowsky angehört, warum wohl?

1)http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Korruption-in-Schwarzwald-Klinik-_arid,107335.html

Hamburg hat einen neuen Korruptionsskandal, an den sich viele noch Jahre erinnern werden.

„Der Vorwurf: Kossak soll von dem Hamburger Unternehmer Kai Wünsche 200 000 Mark Bestechungsgeld angenommen haben. Es geht um Ausnahmegenehmigungen für zwei noble Apartmentblocks in bester Lage an der Außenalster, die teilweise außerhalb der Baugrenze stehen“.(1)

Der Unternehmer weiß wie man die „Feste“ feiert und wenn man so hofieren muss. „Kai Wünsche gilt in der Elbmetropole als schillernde Figur. Auf den Partys des Hauptaktionärs der Wünsche AG, zu der die Modemarken Joop! und Cinque gehören, tummeln sich prominente Hanseaten und illustre Gäste wie Ex-Außenminister Klaus Kinkel“(FDP). (1)

Und da ergibt isch dann so mancher Kontakt, der dann wie im Fall „Egbert Kossak, Oberbaudirektor“ zum Glücksfall im Korruptionsroulettespiel Hamburg wird. „Ebert Kossak wirkte 18 Jahre lang als Oberbaudirektor und gilt in Hamburg als bedeutender Architekt“. (1)

Das wusste auch Wünsche, doch er hat die zweite Reihe in den Unternehmen und Behörden übersehen. „Ausgelöst hatte die aktuelle Affäre ein entlassener Geschäftsführer der Wünsche-Immobilienfirma IKH. Arnold Lenggenhager, Whistleblower gab der Staatsanwaltschaft zu Protokoll, er sei dabeigewesen, als Wünsche die 200 000 Mark Schmiergeld überreicht habe“. (1)

Nun ermittelt der Staatsanwalt und man darf gespannt sein, ob er Anklage erhebt oder nicht.

1)http://suche.aol.de/aol/idoidPage?query=bestechung%2C+22.07.2010&type=web&pageNum=2&title=KORRUPTION%3A+Der+einzige+Zeuge+-+Deutschland+-+FOCUS+Online&s_it=web_serp&s_cid=31580275253095731295099935930811753870&u=http%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Fkorruption-der-einzige-zeuge_aid_177482.html

Der Korruptionskandal bei Ferrostahl AG weitet sich während der Ermittlungen immer weiter aus und mann muss davon ausgehen, dass er größer ist als der von Siemens. Zur Erinnerung,die „Ferrostaal AG ist ein deutsches Industriedienstleistungsunternehmen das wohl den Begriff Dienstleistungen als Freifahrschein zur Korruption und Schmiergeldzahlungen angesehen hat“. (1)

Es taucht jetzt wohl Einbick in ein gut organisiertes  System von Korruption und Schmiergeld bei der Ferrostahl AG auf. „Der Korruptionsskandal bei der Essener Ferrostaal AG ist offenbar größer als bisher angenommen. Nach einem Bericht des in Düsseldorf erscheinenden «Handelsblatts» (Montagausgabe) gibt es Hinweise auf ein Schmiergeld-System quer durch das Unternehmen“. (2)

mmer mehr Mitarbeiter haben durch die Jobgarantie, „demnach können Beschäftigte im Gegenzug für Informationen über Schmiergeldzahlungen ihren Job behalten und werden von Ferrostaal nicht auf Schadenersatz verklagt“, sich gemeldet und brichten über  „Bagatellen, andererseits aber auch von verdächtigen Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe“. (2)

Das Amnestieprogramm sollte ursprünglich nur bis Ende des Monats laufen, wird wegen der großen Inanspruchnahme aber nun dem Zeitungsbericht zufolge verlängert, so der Korruptionbeauftragte bei Ferrostahl.

Pohlmann hatte vor seinem Wechsel zu Ferrostaal im Mai bei Siemens die dortige Korruptionsaffäre mit aufgearbeitet. Auch bei Siemens hatte es ein Amnestieprogramm gegeben. Nach Pohlmanns Darstellung hat der Umfang der Schmiergeldaffäre bei Ferrostaal gemessen an der Unternehmensgröße die Dimensionen bei Siemens bereits übertroffen“. (2)

Ein Amnestieprogramm ist wohl unabdingbare Voraussetzung um an das „Schmeirgeldsysteme“ in einem Unternehmen heranzukommen. Der Gesetzgeber ist nun wohl verpflichtet, Amnestieprogramme vorzuschreiben, denn was in einem Unternehmen üblich ist, muss es dann für den „Whistleblower“ im anedren Unternehmen auch geben, gerade in der Bankenbranche, wie die Finanzkrise der Heuschrecken gezeigt hat.

In Fall „Ferrostahl AG ermittelt der Münchner Staatsanwalt  „derzeit gegen rund ein Dutzend Beschuldigte von Ferrostaal, darunter auch den inzwischen zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden des Industrieleisters, Matthias Mitscherlich„. (2)

Wie immer war das Management über die Schmiergeldsyteme informiert und zeigt einmal mehr, wozu die „Chefs“ in der Lage sind. Man kann nur hoffen, dass bei einem Porzess nicht wieder die Milde über die Gerechtigkeit siegt und die alte Weisheit gilt, den Großen lässt man laufen, den Kleinen sperrt man ein.

1)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/04/21/immer-neue-korruptionsvorwurfe-gegen-die-ferrostaal-ag/

2)http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/zeitung-korruptionsskandal-bei-ferrostaal-ubertrifft-den-von-siemens/

Dank den oder dem Whistleblower* konnten in Deutschland schon alleine über 10 000 Steuerhinterzieher zu Selbstanzeige bewogen werden. Laut Focus handelt es sich „in der Affäre um deutsche Steuersünder in der Schweiz … offenbar um wesentlich mehr Geld als bekannt“ gegeben wurde. „Bislang hieß es“ immer, „die vertraulichen Kontodaten könnten bis zu 100 Millionen Euro in die Staatskasse spülen. Doch die Behörden rechnen mit einem viel größeren Geldregen“. (1)

Von einer Extraprämie für den oder die Whistleblower ist bisher nichts bekannt geworden und zeigt einmal mehr, dass man in Deutschland eigentlich kein Interesse an einer soliden und rechtlich fundierten Aufklärung hat. Insbesondere wenn jetzt feststeht, dass ein Teil der dokumentierten Kontobewegungen … aus dem Jahr 2008 stammen“, also kein Altfälle sind. (1)

Die USA dagegen „planen Kreisen zufolge eine Prozesswelle gegen Kunden der Schweizer Großbank UBS, die Steuern hinterzogen haben sollen. Unmittelbar vor dem Ablauf einer Meldefrist am 15. April solle der Schritt ein großes Medienecho erzeugen, sagten mit der Angelegenheit Vertraute am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel der Steuerbehörde IRS sei es, die Bürger an ihre Pflicht zu erinnern, Auslandsvermögen offen zulegen. Verhandelt werden sollen die Fälle demnach in New York.

Wir ermitteln nicht, so was nennen wir Rechtsstaat.

UBS hatte vergangenes Jahr zugegeben, Amerikanern dabei geholfen zu haben, Steuerzahlungen zu vermeiden. Die Großbank zahlte der US-Regierung 780 Millionen Dollar und übergab Daten von 250 Bankkonten. Seitdem gingen in den USA einige Selbstanzeigen von UBS-Kunden ein. Im Zuge eines später geschlossenen Vergleichs mit der Regierung in Washington willigte das Institut ein, die Daten von 4450 weiteren Konten zu auszuhändigen. Darüber ist aber noch ein Rechtsstreit in der Schweiz anhängig“. (2)

In Deutschland dagegen wehrt man sich teilweise gegen die Zurückführung der hinterzogenen Steuern wie im Fall „Baden Württemberg“, aus diesem Bundesland stammt auch der derzeitige Finanzminister Schäuble. Hier stimmt etwas nicht.

Freuen dürfen sich die Bürger der USA über eine Justiz die weiß, wenn Rechte des Gemeinwesens durch kriminelle Steuerhinterzieher verletzt worden sind. Bei uns hätschelt und tätschelt man die Kriminellen, als handele es sich um Eierdiebe. Und das bei einer Staatsverschuldung von über 1,6 Billionen Euro, unfassbar was sich die „Möwenpick-Regierung Merkel/Westerwelle und eine unfähige Staatsanwaltschaft erlauben.

Hier werden auch noch die Gremien der EU aktiv werden und das ist nur im Sinne von uns Bürgern. „Die Großen lässt man laufen, die Kleinen hängt man auf“ gilt nur für Deutschland, erschreckend.

*http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower

1) http://www.focus.de/politik/deutschland/steuerhinterziehung-schweizer-affaere-weitet-sich-offenbar-aus_aid_476943.html

2) http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE63601320100407