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Der Schmiergeldskandal bei Siemens hat gezeigt, dass man in Deutschland schon mal als „Dino“  Bestechungsgelder in Höhe von 1,3 Milliarden Euro in dunkle Kanäle fließen lassen kann, ohne dass eine große Aufklärung stattfindet. Zu gut arbeiten Betroffene und Ermittler zusammen.

Einige hat man vor Gericht gestellt, doch die Starfen bezahlen die aus der Portokasse. 2011 soll nun „der frühere Siemens-Vorstand Thomas Ganswindt ..  sich ab Mitte Januar wegen der Schmiergeldaffäre des Konzerns vor Gericht verantworten“. (1)

Man sollte von dem Verfahren nicht zu viel erwarten, denn die „Clearingstelle in der Schweiz“ hat wohl schon vorgesorgt. So will sich etwa Siemens mit Ganswindt außer gerichtlich einigen, die Gespräche laufen schon seit einem Jahr.

Und auch die  rund 2,5 Milliarden Euro für „Strafen, Steuerrückstände und die interne Aufklärung“ hat Siemens schon längst wieder spielend leicht eingenommen. Korruption ist in Deutschland nur ein Kavaliersdelikt, wenn wundert das auch noch bei den Lobbyisten?(1)

1)http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE6BR02720101228

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In Deutschland hat man als korrupter Mensch nicht viel zu befürchten. Selten werden Prozesse wegen Korruption geführt, in denen der „Staatsanwalt“ Gefängnisstrafen fordert und das Gericht auch welche verhängt und so ist das auch bei Kutschenreuter.(1)

In Vorfelde des Prozesses haben „Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidiger im Gegenzug für ein Geständnis eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und eine Geldstrafe von 60.000 Euro ausgehandelt. Zudem stellte die 6. Strafkammer einen Strang des Verfahrens hinsichtlich eines Teils der Bestechungsvorwürfe gegen eine Auflage von 100.000 Euro ein“. Und das war es dann auch, Kutschenreuter öffnet die Portokasse und zahlt, mehr bleibt nicht von dem Schmiergeldskandal übrig.

Die 160 000 Euro dürften nicht mal die Kosten decken, die die Ermitlungen verschlungen haben, den Rest bezahlen wir Steuerzahler.

„Kutschenreuter räumte ein, die schwarzen Kassen und die Schmiergeldpraxis seiner Mitarbeiter gedeckt zu haben. Einem einstigen Untergebenen habe er bei der Abwicklung der Zahlungen zunächst weitgehend freie Hand“ gelassen“. (2) Doch über die Details will er nicht informiert gewesen sein.

„Er übernehme dafür die Verantwortung, sagte der ehemalige Bereichvorstand“ Kutschenreuter und das war es wohl, von diesem „Superprozess„. Alle sind glücklich und froh, und wenn sie nicht gestorben sind, dann sch… oder leben sie noch heute.

1) https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/04/07/bereichsvorstand-michael-kutschenreuter-siemens-wegen-korruption-vor-gericht/

2)http://www.welt.de/wirtschaft/article7149286/Fruehere-Siemens-Manager-zeigen-sich-gestaendig.html?print=yes#reqdrucken

http://www.welt.de/wirtschaft/article7149286/Fruehere-Siemens-Manager-zeigen-sich-gestaendig.html


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