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Posts Tagged ‘Schmiergelder

Im Sport macht sich mehr und mehr das Interesse des großen Geldes breit. Jede Vergabe eines großen Sportevents wird zum Drama für die Fifa und andere Organsationen.

Bei der Vergabe „der WM für 2018 (Russland) und 2022 (Katar)“ sollen Schmiergelder gezahlt worden sein. „Sie“, die Fifa „würden der Schwere der Verstöße nicht gerecht, befand Hirsch, der mit seiner Entscheidung auch die Position von Fifa-Präsident Blatter weiter schwächen dürfte“.(1)

Hirsch ist aus der Ethikkommission des Weltverbandes ausgetreten.

In das gleiche Horn stösst der unbeliebte Bayern-Präsident Uli Hoeneß, „er hatte von einem Skandal gesprochen, wie die Dinge dort abliefen. Offensichtlich hat heutzutage nur noch eine Bewerbung Erfolg, wenn zusätzlich Zahlungen unter dem Tisch gemacht werden, meinte Hoeneß und forderte Blatter auf, sich selbst auch infrage zu stellen“.(1)

Der Ton wird offenbar rauher, weil auch die deutschen Funktionäre sehen, dass sie in den nächsten 20 Jahren keinen großen Event an Land ziehen können. Das große Geld machen jetzt andere.

1)http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2022/bestechungsvorwuerfe-deutscher-jurist-attackiert-blatter-und-fifa_aid_588411.html

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Bestechung oder wenn Onkel Doc Money kommt.

In keinem anderen Land der Welt, außer den Problemstaaten Irak, Somilia und Afghanistan ufert die Korruption so aus, wie in Deutschland. Wir haben Platz 14 inne, in der Liste der korruptesten Länder der Welt und viele träumen schon längst von Platz EINS.

München scheint in diesem Machtspiel die heimliche Hauptstadt von Deutschland zu werden. „Es geht um Milliarden und um Mini-Summen, es reicht von Siemens bis ins Wohnungsamt der Stadt München: Korruption und Vorteilsnahme im Amt sind trotz der aller enttarnten Fälle immer noch überall anzutreffen“. (1)

„Bayern war da nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes voriges Jahr bundesweit sogar Spitzenreiter. Die Zahl der Korruptionsfälle ist hier sogar von 258 im Jahre 2007 auf 520 im Jahre 2008 sprunghaft gestiegen. Niedersachsen kam mit Platz 2 nur auf 419 Fälle“.(1)

„Einige Fälle aus München: Städtische Mitarbeiter nahmen Bakschisch für Sozialwohnungen, ein Beamter soll überteuerte Aufträge der Stadt seiner Frau zugeschanzt haben, es floss Schmiergeld beim Bau der Allianz-Arena, es gab Korruption in der Kfz-Zulassung oder verkaufte Aufenthaltsgenehmigungen. 1990 wurde gar der Chef der Lokalbaukommission verhaftet“.(1)

Was will man mehr, in Bayern war man immer schon für die „Großköpftete“, man wählt ja auch seit einem halben Jahrhundert CSU, weil Gott das angeblich so will.

1)http://www.webnews.de/http://www.abendzeitung.de/politik/146776

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Ein Fall wie der von Siemens kann nur jedem großem Unternehmen national und auch international Schaden zu fügen. Die Manager von Siemens müssen das täglich wohl weltweit oder global zu spüren und gesagt bekommen haben. Korruption wird international geächtet, leider bei uns in Deutschland nicht in gleichem Maß, wie das selbst sogar in Bengla Desh der Fall ist. Was International als Korruption angesehen wird, ist bei uns in Deutschland oft geduldet und wird wegen dem mangelnden Gerechtigkeitssinn als selbstverständlich angesehen. Die Macht der Gewöhnung ist das bitterste Gift für die Moral und Gerechtigkeit.

Bar oder per Scheck?

Bar oder per Scheck?

„Die Weltbank will nach Angaben von Siemens noch darüber entscheiden, ob sich das Unternehmen an Projekten in Russland beteiligen darf. Sie wirft Siemens vor, dort von 2005 bis 2006 rund drei Millionen Dollar (2,1 Millionen Euro) an Schmiergeldern gezahlt zu haben.“ Mit der Weltbank ist ein global Player am Werk, der auch vor Sanktionen gegenüber den Tätern nicht zurückschreckt. Nur so kann man den Tätern klar machen, die Weltöffentlichkeit schaut nicht weg.

Doch Siemens hat sich dem Dilema gestellt und geht nun entschlossen dagegen vor. Man kann nur hoffen, das es nicht bei Absichtserklärungen bleibt  und man entgeltliche Kosmetik betreibt. So „erklärte“ Siemens „sich demnach bereit, 15 Jahre lang jährlich rund fünf Millionen Euro für Anti-Korruptions-Programme etwa von den Vereinten Nationen zur Verfügung zu stellen.“ Hoffentlich werden die auch umgesetzt, viele Unternehmen haben einen Ombudsmann gegen Korruption schon.

Geld regiert die Welt. ;-)

Geld regiert die Welt. 😉

In Deutschland können wir in der Zwischenzeit getrost von einem Korruptionsparadies sprechen. Und in Zeiten der Finanzkrise wird darüber auch nur noch am Rande gesprochen und geschrieben. Zu sehr sind die Bürger in der Zwischenzeit abgestumpft und Müde von dem Sumpf Ökonomie in Deutschland. In den Jahren nach 1929 mag das auch so gewesen sein. Was ist überhaupt noch normal in einem Land, in dem sich die Täter von Korruption so sicher fühlen dürfen?

„In der MAN-Schmiergeldaffäre wollen einem Zeitungsbericht zufolge 200 bis 300 Mitarbeiter an dem Amnestieprogramm des Lkw-Bauers teilnehmen.“ Was will man als Täter eigentlich mehr?“

Schmiergeld Übergabe.

Schmiergeld Übergabe.

Über Jahre hinweg haben wohl Verkäufer mit Schmiergeldern im In- und Ausland den Absatz angekurbelt. Etwa 100 Mitarbeiter der MAN-Nutzfahrzeugsparte sollen an dem „dreckigen Schmiergeldgeschäft“ beteiligt gewesen sein. Der Staatsanwalt ermittelt seit einer Woche wegen „des Verdachts auf Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr sowie Steuerhinterziehung.“

Zwei Personen sitzen in U-Haft und die Ermittlungen gehen weiter.

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