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Korrupter Briefmarkensalat?

War es Viagra oder der Höhenflug eines deutschen Unternehmers, dass er Korruption als Geschäftspraxis ganz offen zu gab. Der Fall des Pipelinebauers stand ganz kurz in der Presse. 

Zur Erinnerung ein Ausszug aus meinem Beitrag, „gegen den in Hannover niedergelassenen  „Pipeline-Hersteller Vietz“ ermittelt der Staatsanwalt wegen dem „Verdacht, Schmiergelder gezahlt zu haben, um an Aufträge zu kommen“. (1) 

Nun kommen noch andere Faktoren im Geschäftsleben des korrupten Unternehmens, der sich selber um Kopf und Kragen geredet hat, zu Tage. So gibt es ein Netzwerk Vietz und Politik. Ganz offen und voller stolz hat Eginhard Vietz seine politischen Freunde ins Internet gestellt, und siehe da, da sind die altbekannten Schaumschläger Merkel, Wulff, zu Guttenberg, Steinmeier, Steinbrück und Köhler dabei. 

Du bist auch dabei, Angieeeeee. 😉

Doch Vietz wäre nicht Vietz, wenn da nicht noch ein Hobby von ihm wäre, das viele Deutschen mit ihm teilen, die Briefmarke. Doch bei Pipeline Vietz ist da noch was besonderes, er sammelt sie nicht, erlässt in Inodnesien im Stile eines Imperators von sich Briefmakren drucken, das heißt, man sieht auf offizielen Briefmarken ihn mit seine politischen Freunde und das sind nicht gerade unbekannte in der Politik. 

„Vor wenigen Monaten hatte die Bild in einem Beitrag über das bizarre Briefmarkenhobby von Vietz berichtet. In Indonesien existieren inzwischen verschiedene Briefmarken mit seinem Konterfei gemeinsam mit Politikern. So sind Merkel, zu Guttenberg und Köhler auf indonesischen Briefmarken mit Vietz verewigt“. (2) 

Aber auch die zweite Garde des Außenministeriums von Westerwelle ist dick vertreten und das sehen doch viele als Problem an, in diesem globalen Dorf. Denn man könnte ja nun Korruption, Vietz und die Politker in einem Zusammenhang sehen, ganz doof sind diese Menschen ja auch nicht. 

Das gibt es nicht als Briefmarke, 😉

„Die Botschafter Klaus Peter Brandes (Abu Dhabi), Dr. Dirk Baumgartner (Katar), Dr. Claude Robert Ellner (Kuba), Dr. Michael Schaefer (China), Pius Fischer (Mongolei), Dieter W. Haller (Südafrika), Dr. Christoph Müller (Peru), Jürgen Christian Mertens (Kolumbien), Dr. Norber Baas (Südkorea) und Hans-Joachim Daerr (Japan)“ und ihr Chef Westerwelle haben nun ein großes Problem, welches Verhältnis hatten nun Politiker wie der Superstar der CDU, unser Karl, Teodor von Guttenberg und Vietz zu einander? 

Man darf gespannt sein, wie nun zum Beispiel unser Bundespräsident und Schrippenfeind Wulff den Kopf aus der Schlinge zieht oder von der Briefmarke kriegen wird, auf denen er mit einem korrupten Unternehmer zu sehen sind. 

1)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/08/21/pipeline-bauer-vietz-soll-schmiergeld-gezahlt-haben/ 

2)http://carta.info/32482/korruptionsbereiter-unternehmer-veroeffentlicht-reisefotos-mit-politikern-und-botschaftern/

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Ehemals war das Gelände des Spreedreicks bekannt als der Tränenpalast, an dem DDR-Besucher Punkt 24:00 Uhr die DDR-Haupstadt zu verlassen hatten, wenn sie ein Tagesvisum hatten. Das war damals, als Frau Merkel noch Mitglied der FDJ war, wer erinnert sich noch daran?

Nun hat man also das Grundstück mit einem Büroturm zugebaut, in dem der Hauptmieter Ernst&Young ist,  „eine weltweit tätige Organisation, die in einem Netzwerk überwiegend national unabhängiger Prüfungs- und Beratungsunternehmen agiert“. (1) Manche sagen zu so was auch Heuschrecke.

Heuschrecke Köhler (SPD)

Nun gab es schon immer Gerüchte um diesen Skandalbau am Spreedreieck, denn kein Bürger oder Anwohner wollte diesen Turm, denn Büroräume gab und gibt es janun Mal in Berlin an jeder Ecke. Im April 2008 wurde dann ein Untersuchungsausschuss von den Oppositionsparteien im Abgeordnetenhaus angepeilt, weil Millionen Euro beim Verkauf des Geländes und Bau des Büroturms verschwendet worden sein sollen.

„Die Opposition wirft dem Senat vor, Verträge zum Nachteil des Landes abgeschlossen zu haben. Der Grünen-Haushaltspolitiker Esser schätzt den Schaden auf 24 Millionen Euro. Zur Affäre waren das Grundstücksgeschäft am Spreedreieck und in der Folge auch an der Friedrichstraße 100-103 im Januar geworden“. (1)

Heuschrecke Ralf Hillenberg (SPD)

Auch der ehemalige Finanzsenator, Satellitenschüsselexperte und derzeitiges Vorstandsmitgleid der Bundesbank Thilo Sarrazin durfte seine „militärischen Grundkenntnisse“ zum Skandalobjekt „Spreedreieck“ abgeben. „Der frühere Finanzsenator Thilo Sarazzin erklärte im Untersuchungsausschuss Spreedreieck publikumswirksam, warum Generäle nicht im Schützengraben stehen“. (2)

Und wenn man in Berlin die Verschwendung von Millionen von Steuerrgeldern im Sumpf aus Filz und wahrscheinlich „Korruption“ untersucht, dann hat man schon Probleme damit, einen ordentlich arbeitenden „Ausschuss“ ins Leben zu rufen. Im Land Berlin scheint man noch immer nach den Grundlagen der Demokratie in der Parlamentsarbeit zu suchen. Das liegt dann daran wieder, dass „Generäle“ nie arbeiten, schon garnicht im Schützengraben, denn dann würden sie ja ja mal was von der Sache verstehen, um es im Thilo-Rap zu sagen.

Zur Zeit steht der Vorsitzende des Untersuchungsausschuss im  Mittelpunkt des Skandals. „Der Skandal um den Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses zum Berliner Spreedreieck weitet sich aus. Das SPD-Mitglied Andreas Köhler hat als Anwalt zwei Mandanten vertreten, die in den umstrittenen Verkauf des prominenten Grundstücks an der Friedrichstraße verwickelt waren – und dies verschwiegen“ (3)

Heuschrecke Landowsky (CDU)

Nachdem letzten Stand der Ermittlungen des Untersuchungsausschuss stellt wohl folgender  Tatbestand fest, denn die SPD gerne verschleiern würde, wie im Fall „Hillenberg“ (4)auch.

 „Das 2010 vollendete Bauvorhaben an der Friedrichstraße drohte während seiner zehnjährigen Planungsphase mehrfach zu scheitern. Der am 19. Dezember 2000 mit Investor Müller-Spreer geschlossene Vertrag musste am 25. November 2004 nachgebessert werden. Zuvor hatte sich herausgestellt, dass ein Teil des verkauften Geländes gar nicht im Besitz des Landes war, sondern der DB AG gehörte. Gleichzeitig zahlte das Land vier Millionen Euro an einen Nachbarn des Spreedreiecks, der gegen den Bau geklagt hatte. Müller-Spreer war ein Teil des Kaufpreises rückerstattet worden“. (5) Das hat Heuschreckenniveau, und von denen gibt es viele in Berlin.

Köhler scheint im Augenblick kein guter Name zu sein, ob man für die SPD als „Wasserträger arbeitet“, oder als Bundespräsident den Leuten die Kriegseinsätze der Bundeswehr in aller Welt erklärt, dass es eben um Kohle geht und nicht igrendwelche „Grundwerte oder demokratischen Interessen“.

Doch wer die SPD und ihren Filz kennt, der weiß seit dem „Steglitzer Kreisel“, Vorsitzende kommen und gehen, nur der Filz, der bleibt.

1) http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/das-spreedreieck-wird-zum-fall-fuer-das-parlament/1213442.html

2)http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/thilo-sarrazins-auftritt-beim-berliner-karneval/1691890.html

3)http://www.morgenpost.de/berlin/article1316072/Berlins-SPD-erliegt-der-Versuchung-der-Macht.html

4)http://harrygambler2009.wordpress.com/2010/03/03/ralf-hillenberg-spd-berlin-zockt-ab/

5)http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1315255/Berlins-SPD-droht-neuer-Skandal.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/der-fall-koehler-verdraengt-spreedreieck-affaere-/1847464.html

1)http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_%26_Young

http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4nenpalast


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