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Archive for Januar 2011

Das Stasiparadies Brandenburg kommt nicht aus den Schlagzeilen. So ist vor kurzem erst nach langen Quereln der geizigtse Sozialdemokrat aller Zeiten zurückgetreten, er war Innenminister und sich zu fein, den Unterhalt für seine nichteheliche Tochter zu bezahlen (1) ´

„Rainer Speer steht im Verdacht, jahrelang keinen Unterhalt gezahlt zu haben. Er hätte die Vorwürfe aufklären können – tat es aber nicht. Am Ende hat es ihn die Karriere gekostet. Zu bedauern ist er aber nicht“. (1) Besser als Constanze von Bullion kann man den Zustand in Brandenburg nicht beschreiben, erschüttert was dort abgeht.

„Im Club der Drückeberger“ hat die SZ ihren Artikel zum Rücktritt von Speer und dessen Bewertung betitelt. Und Drückeberger und Dienstwagenabzocker scheint es reichlich in Potsdam und Umgebenung zu geben. Zu Recht hat der Philosoph Habermas die Zukunft unseres Landes nach der zuammengenagelten Einheit mit der “ andere Zerstörung der Vernunft“ überschrieben. (2)

Heute nun ist „instrumentelle Charakter ..(eines) auf wirtschaftliche Imperative zugeschnittenen Verwaltungsvorgangs“ um eine Facette reicher geworden. Nimm was Du kriegst, so könnte man den Geiz der Politiker in den neuen Bundesländern umschreiben.

Und Bildungsminister Holger Rupprecht hat das gleich in die Tat umgesetzt und sich mit seinem Dienstwagen gleich das Urteil mitgeliefert, er ist nun endlich zurückgetreten.  „Als Konsequenz aus einer Dienstwagen-Affäre ist Brandenburgs langjähriger Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) von seinem Amt zurückgetreten. Das teilte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) gestern in Potsdam mit“. (2)

Zuvor war auch noch „im Februar 2010 Infrastrukturministerin Jutta Lieske“ gegangen, wie üblich hieß es dann, gesundheitliche Gründe seien der Auslöser für den Abgang gewesen.(2)

Schon erschreckend wie schnell man in Potsdam an die eigene Tasche denkt und dann reumütig wie ein nasser Pudel geht. Hier stimmt etwas nicht im System Platzeck, mit demokratischer Erneuerung hat das schon gar nichts zu tun, mit Geiz und Korruption jedoch schon. Man könnte auch sagen, the show must go one oder der Nächste bitte.

1)http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1147694/Brandenburgs-Innenminister-tritt-zurueck#/beitrag/video/1147694/Brandenburgs-Innenminister-tritt-zurueck

2)http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/politik/Wieder-Minister-Ruecktritt-in-Brandenburg;art2815,3609630

Julian Assange

Da ist sie wieder, diese unsichtbare Hand aus Korruption, Unterdrückung und Informationssperre, die in der Demokratie wie in Scharfrichter im Schafspelz herumschleicht und zuschlägt. Es hatte einen schon gewundert, dass nach der Bekanntgabe durch Wikileaks das große Schweigen folgte. Es sollte nur die Ruhe vor dem Sturm sein, und viele werden nun verstehen, wenn Julian Assange sich immer vor Anschlägen auf sein Leben fürchtet.(1)

Die Befürchtungen sind nicht ganz haltlos, gerade wenn es um Steuerbetrüger und CD´s geht. Erinnert sei hier nur an den ersten toten Whistleblower in der CD-Steueraffäre, einem Mann aus Tirol. „Ein mutmaßlicher Informant, der Schweizer Bankdaten von Steuerhinterziehern an deutsche Finanzbehörden verkauft haben soll, hat sich Medienberichten zufolge in der Untersuchungshaft das Leben genommen“.(2)

Zeitungsausträger von Georg Scholz

Tote in Untersuchungshaft haben in Europa und gerade im deutschen Sprachraum eine lange Tradition. Frei nach Carl von Ossietzky, hier „gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat“.

Wikileaks und Ex-B(ä)nker Rudolf Elmer haben mit der anstehenden Veröffentlichung der CD mit den vielen, vielen Steuerbetrügern schon mal viel Schmutz aufgezeigt. Was wird erst sein, wenn die Daten im Net sind, 40 deutsche Politiker sollen mit auf der CD sein. Kein leichtes Leben das da auf Rudolf Elmer zu kommt, die Türangeln in den „Clearingstellen“ scheinen schon heute zu rauchen, bei dem Feuer das da kommt.

Die Reichen und die Schönen (?)

„Der ehemalige Mitarbeiter der Bank Julius Bär wurde am Mittwochabend abermals festgenommen. Es werde geprüft, ob Elmer gegen die Schweizer Bankengesetze wegen der Übergabe von CDs an WikiLeaks verstoßen habe, teilten die Züricher Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei gemeinsam mit“. (3)

Man kann nur hoffen, dass in der U-Haft nicht plötzlich wieder etwas passiert, was dann keiner erklären kann. Und man darf gespannt sein, wie lange die Haft dauert und was nach der Veröffentlichung geschieht.

1)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2011/01/17/wikileaks-veroffentlicht-cds-auch-mit-deutschen-steuerbetrugern/

2)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/15/erster-whistleblower-in-der-cd-steueraffare-tot/

3)http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE70J03320110120

Wer kann sich heute noch an den Vorfall erinnern? 300 Millionen Euro für eine Heuschreckenbank in den USA und der Finanzminister hieß Steinbrück (SPD) und der Wirtschaftsminister war von der CSU und hieß, ja wie hieß den der nochmal? Ja genau, der, der einem Mitarbeiter über den Fuß gefahren ist, Michael Glos.(1)

Steinbrück hat nun wieder Berühmtheit erlangt, weil man seinem Ministerium kostenlos eine Datei mit deutschen Steuerbetrügern angeboten hat, auf der auch 40 Politiker sind, den Rest kann man sich selber denken. Der „Whistleblower, Ex-Bänker Rudolf Elmer“ hat natürlich nie Anwort erhalten, nun wird uns Wikileaks mal etwas die Augen öffen, ob das hilft?

Zur Erinnerung an die „Lehman & Brothers Storie“ ein Link (3), die Bank arbeitet(4) übrigens wieder, wie die meisten US-Heuschrecken wieder in der Branche aktiv sind und die 300 Millionen Euro der KfW  sind wohl wieder da.“ Das Geld, das „falsch“ überwiesen wurde, ist inzwischen mit einem anderen Guthaben verrechnet w(o)rden und damit wieder da. Nur wird die KfW noch lange daran zu knabbern haben, dass man ausgerechnet als Staatsbank nicht die Augen und die Ohren offen hatte, sondern wie die Schildbürger handelte“.(5)

So richtig hat das bisher niemand mitbekommen und die Bundesregierung hat sich dazu auch noch nicht geäußert, im Internet gibt es dazu nur einen Artikel.

Hier die ganze Geschichte der „Schildbürgerbank KfW von 2008“ nochmals:

„Die unendliche Geschichte der KfW.

In Berlin hat sich die KfW am Gendarmenmarkt ein Domizil zugelegt, nicht weit von dem Ort, an dem der Jurist und wohlhabende Immobilienhändler aus Witten, Friedhelm Sodenkamp hingerichtet* worden ist.

Seit dem Beginn der Finanzkrise steht nun diese Bank; die eigentlich schon durch ihren Namen zum Ausdruck bringen sollte, für was sie gegründet worden ist, damals nach dem II. Weltkrieg nämlich, Kredite zum Wiederaufbau zu vergeben; in den Schlagzeilen. Ob nun die Düsseldorfer Tochter IKB; wieder eine Parallele zum Fall Sodenkamp, der kam auch aus NRW, mag ja alles auch ein Zufall sein; oder im Sommer der 320 Millionen Eurotransfer an die schon am Boden liegende Legende im Heuschreckenparadies USA, das Finanzinstitut Lehman & Brothers**, eine Ende der unternehmerischen Fehlleistungen ist aber nicht abzusehen.

So steckt nun die KfW auch mitten im Sumpf der isländischen Bankenwelt, denn man hat dort insgesamt 288 Millionen an Kredite vergeben oder in Wertpapieren (Bankenbonds nennen das die Insider) angelegt. Alles ganz normal, wollen uns jedenfalls die Superbanker im Beamtenstatus mit Pensionsanspruch einreden und man versuche nun das Geld teilweise wieder zu bekommen, insbesondere die 138 Millionen von der nun allseits bekannten und verstaatlichten Kauthing-Bank. Offenbar scheint man bei der KfW das alte Prinzip Hoffnung zum Maßstab aller Handlungen zu machen, eine Lösung die auf Sachverstand hinweist.***

Nur vom Aufsichtsrat hören wir bisher nichts dazu. Insbesondere komisch, wenn man bedenkt, das der Bundeswirtschaftsminister Glos Vorsitzender ist und ihm zur Seite unter anderem Herr Koch aus Hessen und von Hauptberuf Ministerpräsident, sowie Herr Steinbrück unser Bundesfinanzminister stehen. Komisch, nein, eigentlich nicht, denn jetzt macht ja das Rettungspaket  oder der „Schirm“ der Bundesregierung für die Banken erst einen Sinn. Denn die, die das Rettungspaket gebastelt haben aus unseren Steuergeldern, sitzen gleichzeitig in einigen Instituten, die unter dem „Schirm des Paketes“ ja auch gleichzeitig wieder das Geld brauchen.

Und um die Folgen dieser Handlungen, die das Rettungspaket erst notwendig gemacht haben zu lindern, wurde jetzt vom „Dreamteam Glos & Steinbrück“ ein Konjunkturprogramm verabschiedet, in dem unter anderem mittelständische Unternehmen Kredite beantragen können die andere Banken ihnen wegen dem Risiko nicht geben.

Und woher bekommen die Unternehmer diese Kredite? Na logisch, von der KfW, den die arbeitet ja mit leichter und schneller Hand, kennen wir ja nun doch von der IKB und den Lehmanbrother´s. Und wer sitzt dort letztendlich im Rat, der die Kreditanstalt beaufsichtigen soll, na klar doch, das Dreamteam. Und so was nennt man den Kreislauf in der Entscheidungshierarchie der  Bankenwelt, wenn man nämlich für seine Unfähigkeit im Umgang mit Steuergeldern sich im Aufsichtsrat extra bezahlen lässt und gleichzeitig im Zweitjob als Minister die Gelder wieder aus dem Steuersäckel nimmt, um seinen Erstjob im Aufsichtsrat der Anstalt zu sichern, die ständig Millionen verbrennt. Und wenn man dann noch denn wichtigsten Opfern seiner mit verursachten Krise Kredite anbietet, die man wiederum aus dem Steuersäckel nimmt und sie dann wiederum über die Anstalt vergibt, in der man im Aufsichtsrat sitzt, ist das doch die ideale Symbiose zwischen Macht und Unfähigkeit, oder?

Clever sind sie die Jungs jedenfalls, doch ich denke es handelt sich mehr um ein Albtraumteam als um Dreamteam, denn die nächste Fehlleistung aus dem Haus am Gendarmenmarkt zu Berlin mit Hauptwohnsitz Frankfurt Main ist doch nur eine Frage der Zeit. Fest steht auf jeden Fall, wer die Zeche bezahlt, nämlich wir Bürger, ist doch klar, oder hatten sie etwas anderes erhofft? Wenn ja, dann haben sie das legendäre Führungsprinzip Hoffnung noch immer nicht verstanden.

* http://www.onlinezeitung24.de/article/847#comm1753

  http://www.buergerbewegung-wir.com/index.php?id=71

** http://www.rp-online.de/public/article/sport/fussball/international/spanien/633660/Fussball-Stars-verlieren- Millionen.html

   http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDEL42414820081104

*** Printausgabe der Berliner Zeitung vom 07.11.08″

Welchen Verlauf die internen Ermittlungen damals genommen haben ist nicht bekannt, auch welche organisatorischen Lehren man bei der KfW gezogen hat auch nicht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats werden uns auch nicht mitgeteilt, scheint ja ganz schön geheim zu sein, die Schildbürgerbank namens KfW. 

1)http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/mm-merkel-laesst-ihren-wirtschaftsminister-regen-stehen-330617.html

2)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2011/01/17/wikileaks-veroffentlicht-cds-auch-mit-deutschen-steuerbetrugern/

3)http://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers

4)http://www.boersenpoint.de/blog/lehman-brothers-wieder-in-aller-munde/

5)http://www.investmentsparen.net/blog/geldanlage-im-ausland/571-lehman-brothers-die-geduld-der-glaubiger-wird-noch-langer-strapaziert/

Die Politker in diesem Land sollten sich warm anziehen, was da nun auf Wikilekas veröffentlicht wird, ist unfassbar und zeigt, wie uns Regierungen und Politiker im Interesse der „Reichen und Schönen“ betrogen und belogen oder einfach nur geschwiegen haben.

Schweizer Banken: Rudolf Elmer Der Mann, der Wikileaks füttert“, konkret heißt das, wir erfahren Namen von deutschen Steuerbetrügern, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben, anstatt sie dem Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Der Ex-B(ä)nker Rudolf Elmer wird die deutsche Demokratie mehr unterstützen als hundert Politiker, die eh nur wegschauen und uns teilwiese die hintergehen.

Da offenbar auch Politiker ihre Steuern nicht bezahlt haben dürften Namen und die Partei wohl von sehr großem Interesse sein, Wikileaks zeigt,was man mit Zivilcourage erreichen kann. „Medien hatten zuvor berichtet, auf den CDs befänden sich 2000 Namen, darunter auch die von Deutschen. Prominente Namen aus der Wirtschaft, Künstler und etwa 40 Politiker sollen ebenfalls betroffen sein“. (1)

Julian Assange, Wikileaksgründer

Laut Euro-News von 16:45 Uhr hat Rudolf Elmer die Namen der deutschen „Steuerbetrüger“ schon vor Jahren kostenlos dem deutschen Finanzminister angeboten, dieser hat jedoch nie geantwortet, warum wohl?

Noch ist nicht bekannt, welcher Finanzminister das war und welche Parteien damals die Macht hatten, doch der Skandal zeigt, was hier in unserem Land wirklich los ist: „Ich & Ich und Du bezahlst„. Wikilekas wird auch die deutsche Demokratie nachhaltig verändern, warum wurden eigentlich diese Daten nicht von der deutschen Presse und den Medien veröffentlicht?

1)http://www.sueddeutsche.de/geld/banken-rudolf-elmer-der-oeffentliche-dieb-1.1047461

2)http://de.euronews.net/ „Noch steht nichts im Internet, einfach die Nachrichten im TV verfolgen“.

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass man mit neuen Fakten zun unserem Krankheitssytem konfrontiert wird, man kommt mit dem Lesen kaum noch hinterher.

„Die Gaunereien sollen die beschuldigten Doktoren über die Laborgemeinschaft „Arbeitsgemeinschaft Ärzte – Arbeitsgemeinschaft Kölner Ärzte“ gesteuert haben. Im Kern geht es um weit überhöhtes Inkasso für Spezialuntersuchungen. Die verdächtigen Mediziner sollen beispielsweise für Blut- oder Urintests das 15-fache der tatsächlich entstandenen Laborkosten aufgeschlagen und illegal üppige Gewinne eingestrichen haben“.(1)

Wer würde nicht gerne das 15-fache von seinem Stundenlohn mal kurz in die eigene Tasche stecken? Vorbei die Zeiten, in denen die Weißkittel als Götter im Kampf um die Gesundheit galten, die realität sieht anders aus, erinnert sei hier nur an den Skandal in den DRK-Klinken in Berlin(2)

1)http://www.focus.de/finanzen/news/abrechnungsbetrug-aerzte-sollen-millionen-erschwindelt-haben_aid_590622.html

2)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/06/11/abrechnungs-betrug-in-millionenhohe-und-korperverletzung-in-drk-kliniken/

https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/10/06/berliner-arbeitsgericht-unterstutzt-drk-betruger/

Keine Partei versteht es so gut über Jahrzehnte hinweg Parteispendenskandale zu produzuieren und sich trotzdem als Retter der Nation zu verkaufen und an der Macht zu bleiben. Die CDU kann das spielend und ohne Konsequenzen für sie, woran das wohl liegt?

Der Parteispendenskandal aus Rheinland Pfalz hat nun seine Arme auf Hessen ausgestreckt und dies sprichwörtlich, der Name Markus Hebgen ist heute so was wie die deutsche Ausgabe einer Gruselfigur aus dem  Eco-Roman „Der Name der Rose“, nur das die Rose gelb ist und nicht rot, wie viele es vermuten würden.(1)

Die Spezialität des CDU-Mannes und Klosterkönig Markus Hebgen sind Kick-Back-Rechnungen, ein ganz neues Verfahren in der doppelte Buchführung, die etwa dem ehemaligen Bundespräsidenten und Wirtschaftsprofessor Köhler so am Herzen lag und an die er wohl ein Leben lang geglaubt hat.

Doch er kannte eben nicht die kriminelle Fantasie seiner Parteifreunde, Hebgen ist nur ein Beispiel, in Bayern findet man Speizies wie einen Herrn  „Ludwig-Holger Pfahls, wohl ehemals CSU-Politiker und einstige(r) Rüstungsstaatssekretär im Kabinett Kohl“(2), in Berlin einen Herrn Landowsky(CDU), der sich bald eines Freispruchs als Klumpenexperte – eine spezielle Form des Immobilienhandels der deutschen Heuschreckengesellschaft in Berlin – erfreuen darf. Die Rechnungen dieser Herren, das ist doch klar, das bezahlen immer wieder nur die Bürger.(3) (4)

Über die Funktion der „Clearingstellen in Schweiz“ will ich erst gar nicht nachdenken, da kann es einem nur noch anders werden.

Nein, bei uns ist alles in Ordnung, wir sind ein Muster an Sauberkeit und Ordnung, darabn müssen sich die anderen Europäer erst noch gewöhnen. Doch zurück zum Umberto Eco von Kick-Back aus der Pfalz, der am Rhein, soll ja auch noch eine andere geben, doch die haben keine Verbindung zum Kloster Kloster Eberbach und der Zisterzienserabtei, vermute ich mal.

Mit der Erweiterung der kreativen Buchführung hat  Markus Hebgen sicherlich Geschichte gemacht, aber nicht seine privaten Geldprobleme gelöst, etwas muss schief gelaufen sein. „Hebgen“ arbeitete „trickreich mit Kick-Back-Rechnungen, einer kreativen Buchführung, mit der er seine persönliche Überschuldung und die illegale Finanzierung der Rheinland-Pfalz-CDU vertuschte“. (5)

Auch hat Markus Hebgen schon vor der Einführung der Kick-Back-Rechnungsphilosophie in die mordene Buchführung einen legendären Ruf bei der CDU besessen. „Hebgen, der seinen Job als Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion im Mai 2006 verlor, weil er ein Finanzchaos angerichtet und Geld abgezweigt hatte, machte auf seinem neuen Posten genauso kriminell weiter“. (5) Offenbar ein Prädikat für eine CDU-Karriere, denn wenn alle Dreck am Stecken hat, kann ja keiner etwas nach bekanntgeben.

Dabei hat er, Markus Hebgen auch gleichmal das so beliebte Stiftungswesen bereichert, Konzepte die es schon gibt werden einfach nochmals neu erstellt und das kostet natürlich so seine Preis. „Hebgen veranlassste Alibi-Rechnungen, wie der Jurist der Kloster-Stiftung, Hermann Zimmermann, berichtete. Er ließ sich Bar-Schecks, mit denen Rechnungen bezahlt werden sollten, bei der örtlichen Sparkasse auszahlen und steckte das Geld selbst ein. Und er stellte alles Mögliche an, um die Trickserei zu vertuschen. So ließ er eine Mitarbeiterin engagieren, die nachträglich ein Stiftungs-Konzept erarbeitete, das angeblich längst fertig war“. (5)

Und was gut für Hebgen ist, ist dann auch gut für seine Partei, denn die hat ja bekanntlich eine neue Hausband und die heißt „Ich & Ich und bezahlen dürfen die Bürger“. (6) Sollte mal endlich als Nationalhymne erscheinen, „Ich & Ich und bezahlen dürfen die Bürger, diese Schweinereien sind garantiert Dioxin frei“.

„Politisch brisant ist jedoch: Im Ausschuss verdichtete sich der Verdacht, dass Hebgen mit Geld der Eberbach-Stiftung auch Rechnungen der CDU-Landtagsfraktion bezahlte. Dokumente, die zitiert wurden, weisen darauf hin, dass die Stiftung aufgrund von zwei gefälschten Rechnungen rund 46.000 Euro an Allendorf für Leistungen zahlte, die tatsächlich von einer anderen Agentur erbracht worden waren – und zwar nicht für das Kloster, sondern eben für die CDU in Mainz“. (5)

Das ganze nennt man auch Ringtausch von Rechnungen, was aber eben wieder als Kick-Back-Rechnung in die moderne Philosophie der CDU in die doppelte Buchführung eingehen dürfte, denn Hebgen ist nur einer, den man erwischt hat, wenn Sie verstehen was ich meine.

Und Hebgen hatte noch mehr Ideen auf Lager, wie man mit diversen Agenturen zusammenarbeitet zum Beispiel, die so legendäre Namen wie „C4 „, man erkennt sofort, was die machen, C4 eben oder optimieren der Zahlungsmoral.

„Hebgen organisierte offenbar gleich nach seinem Amtsantritt in Eberbach am 1. Juni 2006 einen Ringtausch mit Rechnungen. Er vergab einen Großauftrag über 46.000 Euro an Allendorf, wie der Steuerberater von Kloster Eberbach, Ralf Hauck, berichtete. Bereits am 6. Juli erhielt Allendorf das Geld überwiesen, während die Agentur C4 parallel Rechnungen in gleicher Höhe an die CDU stonierte. Die Staatsanwaltschaft Mainz wirft Hebgen vor, mit genau diesen 46.000 Euro alte CDU-Rechnungen bezahlt zu haben“. (5)

Wie gesagt, hinter dem C der CDU steht das wort Christlich, und Hebgen hat schließlich geteilt, wie das für Ich & Ich-Menschen üblich ist, und dazu noch mit der Partei, die bekanntlich immer Recht hat und über allem steht. Grüße von Erich übrigens mal an die Partei der Parteien. Neues wird uns sicherlich noch bekanntgeben, aber nur, wenn es sich nicht bedeckt halten muss und  die Zahlungsmoral opitimiert werden kann.

C4-Geschäftsführerin Anabel Houben, ebenfalls Zeugin, hielt sich bedeckt. Mehr, als dass die CDU offenbar nicht mit Geld umgehen konnte, wusste sie nicht zu berichten. Mir war … bekannt, dass die Zahlungsmoral der CDU optimierbar war, sagte sie“. Bis dann, wenn sich C4 mal nicht bedeckt hält in diesem Lande oder eben nur in Rheinland-Pfalz und gehen Sie bitte unbedingt dieses jahr zur Wahl, denn sonst muss die Stimmabgabe der Bürger auch noch opitimert werden.

1)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2011/01/08/umweltministerin-lucia-puttrich-cdu-informierte-unvollstandig/

2)http://www.fr-online.de/politik/ex-staatssekretaer-pfahls-verhaftet/-/1472596/5037834/-/index.html

3)http://www.tagesspiegel.de/berlin/landowsky-prozess-staatsanwaltschaft-beantragt-freispruch/3694260.html

4)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/08/11/cdu-filzmafia-um-diepgen-und-landowsky-erneut-vor-gericht/

5)http://www.fr-online.de/politik/ringtausch-mit-rechnungen/-/1472596/5199280/-/index.html

6)http://www.ich-und-ich.de/

Im Sport macht sich mehr und mehr das Interesse des großen Geldes breit. Jede Vergabe eines großen Sportevents wird zum Drama für die Fifa und andere Organsationen.

Bei der Vergabe „der WM für 2018 (Russland) und 2022 (Katar)“ sollen Schmiergelder gezahlt worden sein. „Sie“, die Fifa „würden der Schwere der Verstöße nicht gerecht, befand Hirsch, der mit seiner Entscheidung auch die Position von Fifa-Präsident Blatter weiter schwächen dürfte“.(1)

Hirsch ist aus der Ethikkommission des Weltverbandes ausgetreten.

In das gleiche Horn stösst der unbeliebte Bayern-Präsident Uli Hoeneß, „er hatte von einem Skandal gesprochen, wie die Dinge dort abliefen. Offensichtlich hat heutzutage nur noch eine Bewerbung Erfolg, wenn zusätzlich Zahlungen unter dem Tisch gemacht werden, meinte Hoeneß und forderte Blatter auf, sich selbst auch infrage zu stellen“.(1)

Der Ton wird offenbar rauher, weil auch die deutschen Funktionäre sehen, dass sie in den nächsten 20 Jahren keinen großen Event an Land ziehen können. Das große Geld machen jetzt andere.

1)http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2022/bestechungsvorwuerfe-deutscher-jurist-attackiert-blatter-und-fifa_aid_588411.html


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