Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

WELT-Online denunziert und mobbt Dänen

Posted on: 20. Oktober 2010

In Dänemark gibt bes das beste Sozialsystem für Arbeitnehmer und Erwerbslose zur Zeit in Europa. Die Arbeitslosigkeit liegt seit 20 Jahren durchgehend unter 5 % und die Arbeitsvermittler in Dänemark sind auch das, was ihr Name sagt und nicht Schnüffler wie in Deutschland in den Job-Center.

Viele Deustche gehen daher gerne in Dänemark arbeiten und das mit Erfolg und einem guten Einkommen. Monatslöhne von 800 – 900 Euro für Architekten, Busfahrer oder Briefszusteller nennt man dort Ausbeutung und ist unerwünscht.

Von daher hatten deutsche Rechtsverleger und Artikelverfasser schon immer mit einem liberalen Land Probleme. Gut, Dänemark hat auch so seine Macken, erinnert sei nur an die Karrikaturen und den sinnlosen Streit daraus, doch was sich die Welt-Online an Denunaziantentum erlaubt, das entspricht einer Zeitung die den Mörder, Polizisten und Stasispitzel Kurras über Jahrzehnte geschützt und gefördert hat.

Nun also kämpfen die Dänen gegen den Mißbrauch ihres Sozialsystems mit Händen und Füßen. „Die Beamten waren auf der Suche nach Sozialbetrügern: Sie kontrollierten, ob die Reisenden in Dänemark als Empfänger von Sozialhilfe oder als Arbeitslosengeldbezieher registriert sind. Erstere dürfen nämlich nicht ins Ausland reisen, weil sie dem Arbeitsmarkt jederzeit zur Verfügung stehen müssen. Letztere müssen zumindest Bescheid geben, damit die Auszahlung des Arbeitslosengeldes für diese Zeit eingefroren werden kann“. (1)

Schließlich wird in Dänemark keine Kohle sinnlos verheizt wie im Dschungel von Korruption, Hartz IV, Mindestlohn, Ost-Westgefälle, Stasipensionen usw. „2007 gab Dänemark im Jahr pro Kopf knapp 12.000 Euro für Sozialleistungen aus – 50 Prozent mehr als Deutschland. In diesem Jahr wird der 5,5-Millionen-Einwohner-Staat etwa 33 Milliarden Euro für Sozialleistungen aufwenden, von der Frührente über Kindergeld bis zur Sozialhilfe“. (1)

Und ab da laufen die „Greencardfetischisten und Hartz-IV-Spitzelideologen“ Amok und beschimpfen andere als Denunzianten. Ziemlich asozial was so Reporter und Journalisten zustande bringen, die nicht einmal das Stasinest Brandenburg journalistisch aufarbeiten können.

Die Dänen sind sozial, ihr Nachbar mit dem gleichen Anfangsbuchstaben ist asozial und braucht wohl immer den Haß und Neid auf erfolgreiche Sozialsysteme, gerade wenn man im Hause Springer sitzt.

1)http://www.welt.de/wirtschaft/article10354774/Denunzieren-von-Betruegern-leicht-gemacht.html

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