Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Korruptionsskandal in der Hamburger Hafenbehörde

Posted on: 2. September 2010

Wenn Beamte sich bereichern, erfolgt das oft über Kanäle die dem Ermittler beim ersten Blick verschlossen bleiben. In Hamburger Hafenbehörde hat ein oder haben mehrere Beamte das „Bauhausmodell Korruption“ entwickelt. Es war einfach, unübersichtlich und gewinnbringend organisiert.

„Über Jahre wurden offenbar Private Renovierungen von Mitarbeitern fälschlicherweise als Unterhaltungskosten für Hafenbauten ausgegeben“. (1)

Bisher weiß man, dass gegen „die Behörde…23 Ermittlungsverfahren wegen Untreue und Korruption gegen Mitarbeiter der Hamburg Port Authority (HPA)“ laufen. (1) 

„Im Fokus“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers „stehen eine Hamburger Baufirma und ein mittlerweile pensionierter Beamter, die gemeinsam die Hafenbehörde mit falschen Rechnungen getäuscht haben sollen. Das ist ein Dominosystem; wir bekommen bei jedem Fall wieder neue Erkenntnisse“. (1)

Und das Schema war einfach, nach dem der betruig stattfand. „Danach haben Subunternehmer der Baufirma private Arbeiten für den Beamten ausgeführt. Sie wurden jedoch dem damaligen Amt für Strom- und Hafenbau in Rechnung gestellt, getarnt als Kaimauerarbeiten oder Uferbefestigungen“. (1)

Das Ganze flog auf, als „zufällig durch die Aussage eines Beschäftigten der Baufirma in einem Arbeitsgerichtsprozess“ von kriminellen Mauscheleien berichtete. (1)

Eines macht dieser Fall wiederum klar, in den Behörden klappt die Fürsorgepflicht, das Controllingwesen und die Pflicht zur Treue nicht mehr. Zeit, dass eine Reform des Beamtentums durchgeführt wird, der Schaden in der Hafenbhörde beläuft sich für den Steuerzahler auf 400 000 Euro und die Firma, die von den Mauscheleien profitieren wollte ist trotzdem Pleite gegangen.

1)http://www.dvz.de/news/politik/artikel/id/staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-korruption-in-hafenbehoerde.html

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