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Korruptionsskandal bei Ferrostaal erheblich größer als der von Siemens

Posted on: 19. Juli 2010

Der Korruptionskandal bei Ferrostahl AG weitet sich während der Ermittlungen immer weiter aus und mann muss davon ausgehen, dass er größer ist als der von Siemens. Zur Erinnerung,die „Ferrostaal AG ist ein deutsches Industriedienstleistungsunternehmen das wohl den Begriff Dienstleistungen als Freifahrschein zur Korruption und Schmiergeldzahlungen angesehen hat“. (1)

Es taucht jetzt wohl Einbick in ein gut organisiertes  System von Korruption und Schmiergeld bei der Ferrostahl AG auf. „Der Korruptionsskandal bei der Essener Ferrostaal AG ist offenbar größer als bisher angenommen. Nach einem Bericht des in Düsseldorf erscheinenden «Handelsblatts» (Montagausgabe) gibt es Hinweise auf ein Schmiergeld-System quer durch das Unternehmen“. (2)

mmer mehr Mitarbeiter haben durch die Jobgarantie, „demnach können Beschäftigte im Gegenzug für Informationen über Schmiergeldzahlungen ihren Job behalten und werden von Ferrostaal nicht auf Schadenersatz verklagt“, sich gemeldet und brichten über  „Bagatellen, andererseits aber auch von verdächtigen Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe“. (2)

Das Amnestieprogramm sollte ursprünglich nur bis Ende des Monats laufen, wird wegen der großen Inanspruchnahme aber nun dem Zeitungsbericht zufolge verlängert, so der Korruptionbeauftragte bei Ferrostahl.

Pohlmann hatte vor seinem Wechsel zu Ferrostaal im Mai bei Siemens die dortige Korruptionsaffäre mit aufgearbeitet. Auch bei Siemens hatte es ein Amnestieprogramm gegeben. Nach Pohlmanns Darstellung hat der Umfang der Schmiergeldaffäre bei Ferrostaal gemessen an der Unternehmensgröße die Dimensionen bei Siemens bereits übertroffen“. (2)

Ein Amnestieprogramm ist wohl unabdingbare Voraussetzung um an das „Schmeirgeldsysteme“ in einem Unternehmen heranzukommen. Der Gesetzgeber ist nun wohl verpflichtet, Amnestieprogramme vorzuschreiben, denn was in einem Unternehmen üblich ist, muss es dann für den „Whistleblower“ im anedren Unternehmen auch geben, gerade in der Bankenbranche, wie die Finanzkrise der Heuschrecken gezeigt hat.

In Fall „Ferrostahl AG ermittelt der Münchner Staatsanwalt  „derzeit gegen rund ein Dutzend Beschuldigte von Ferrostaal, darunter auch den inzwischen zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden des Industrieleisters, Matthias Mitscherlich„. (2)

Wie immer war das Management über die Schmiergeldsyteme informiert und zeigt einmal mehr, wozu die „Chefs“ in der Lage sind. Man kann nur hoffen, dass bei einem Porzess nicht wieder die Milde über die Gerechtigkeit siegt und die alte Weisheit gilt, den Großen lässt man laufen, den Kleinen sperrt man ein.

1)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/04/21/immer-neue-korruptionsvorwurfe-gegen-die-ferrostaal-ag/

2)http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/zeitung-korruptionsskandal-bei-ferrostaal-ubertrifft-den-von-siemens/

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