Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Archive for Juli 2010

Als die Saubermänner der Nation sind sie angetreten. Haider ist tot. Sein Parteigenosse und Haider „sollten von Privatisierungen profitieren„, illegal wird vermutet.

Nun isat Grasser in Österreich kein Unbekannter mehr, wenn es um Korruption geht. „Wann gab es den letzten Korruptionsskandal, wo der Name Grasser nicht irgendwo aufgetaucht ist“?(1)

“ Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist im Zusammenhang mit den in seine Amtszeit fallenden Privatisierungen mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Im Oktober 2009 habe die Justiz von einem ehemaligen Kabinettchef im Infrastrukturministerium einen Hinweis auf Grasser bekommen, berichtet die Wiener Wochenzeitung „Falter“ in ihrer neuen Ausgabe. Nach Falter-Recherchen dürfte es auch bald zur Öffnung von Grasser-Konten kommen“. (2)

Um endlich Licht in den Fall Grasser und Freunde zu bringen, fordert zum Beispiel die SPÖ Offenheit. „Die sofortige Öffnung von Grasser-Konten und die Offenlegung aller seiner Vermögenswerte fordern SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter und die Bautensprecherin der Grünen, Gabriele Moser„. (2)

Man kann für Österreich nur hoffen, dass der Staatsanwalt ermittelt und Licht in das Dunkel bringt.

1)http://www.google.de/webhp?sourceid=navclient&ie=UTF-8#q=korruption,+28.07.2010&hl=de&ei=4Y9PTPL2EMOiOLD0pbgB&start=20&sa=N&fp=c7fbf90bd000b4f9

2)http://derstandard.at/1277339038469/Buwog-Privatisierung-Neue-Vorwuerfe-gegen-Grasser

Es kommt selten vor, dass ein korrupter Manager mal in den Bau wandert. Von daher sollte man dieser Richterin, der dieses Urteil gefällt hat, ein hohes Maß an Anerkennung schulden, auch wenn er nicht der typische, deutsche Richter ist.

Der Manager  „hatte Computerlieferanten veranlasst, den dem Konzern zustehenden Großkundenrabatt außer Acht zu lassen und sich den Gewinn mit zwei Komplizen geteilt. Der 65-Jährige sei an einem komplexen System mit einem hohen Maß an krimineller Energie beteiligt gewesen, sagte Richterin Katharina Thaysen-Bender„. (1)

 Horst Wilhelm G. wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt, seine beiden Komplizen „wurden bereits zu fünf und drei Jahren Gefängnis verurteilt“. (1)

Nun liegt das Urteil im Sinne von Bayer, so dass die Rchterin hier keine Kritik erwarten muss. Die drei korrupten Manager haben in den Jahren 1999 und 2000 BASF um 6,4 Millionen Mark (3,3 Millionen Euro) geschädigt. (1)

1) http://nachrichten.rp-online.de/wirtschaft/korruption-drei-jahre-haft-fuer-ex-bayer-manager-1.93904

Ob im Ossiland oder bei den Wessis, wenn es um Korruption geht, sind sich alle einig. Man steckt sich in die eigene Tasche was nur so zu kriegen ist. Und der Staatsanwalt, der Staatsanwalt jammert mal wieder, zu viel Arbeit und geht Kaffee trinken bis zu Verjährung, das spart Zeit, kein Prozess heißt einfach mehr Freizeit.

„Der Untreue-Skandal der Wasserwerke weitet sich aus: laut Nachrichtenmagazin Focus sollen auch Leipziger Politiker in den Fall verwickelt sein. Das behaupte zumindest ein Manager der Firma Value Partners„. (1)

Und er muss es ja wissen, der sitzt nämlich an der Quelle. „Laut seiner Aussage soll die Leipziger Stadtverwaltung seine Firma zu einer größeren Spende aufgefordert haben, die angeblich für den FC Sachsen bestimmt war“. (1)

Was macht der Deutsche nicht gerne alles für seinen Verein oder die Partei?

„Deshalb prüft die Generalstaatsanwaltschaft nun, ob das Geld dort tatsächlich angekommen ist“.(1)

Na und die Politiker, was sagen die? “ Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee weiß angeblich nichts von dieser Spende – ebenso Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung„. (1)

Na klar doch, „Köpfchen in die Tiefe, Schwänzchen in die Höh“, das bringt doch was, bestimmt den nächsten Job in einem Beirat oder einem Aufsichtsrat.

Und dabei geben doch die Täter alles zu, was will man den mehr? „Der Finanzmanager von Value Partner hatte bereits zugegeben, den Ex-KWLChef Klaus Heininger bestochen zu haben. Dieser soll hoch riskante Geschäfte ohne Zustimmung der Gremien abgeschlossen haben“. (1)

Na doch nicht bei unseren Ermittlern, bestimmt hat der Staatsanwalt wieder viel zu tun, der Finanzbeamte hat Hitzefrei und der Politiker ist in Urlaub, so ist das im Korruptionsparadies Deutschland. Kennen sie einen Fall?

1)http://www.radioleipzig.de/index.php?id=1731&tx_ttnews%5Btt_news%5D=100460&cHash=d9a67593e0

1)http://www.radioleipzig.de/index.php?id=1731&tx_ttnews%5Btt_news%5D=100460&cHash=d9a67593e0

Eigentlich sollen die Europameisterschaften der U19, das sind Fußballspeiler unter 19 Jahre und somit die Stars von Morgen, Talente fördern und einen Event im Leben jedes Spielers darstellen.

Doch heute geht es auch hier schon um das große Geld. „So gab es mit allen acht teilnehmenden Teams intensive Gespräche über die Gefahren von Spielmanipulationen.

Diese Initiative, die schon Anfang des Jahres bei der U17-Europameisterschaft durchgeführt wurde, soll junge Spieler eindringlich darauf hinweisen, dass schon der Versuch, den Ausgang von Spielen zu manipulieren zum Karriereende führen kann“. (1)

Und nicht nur bei den unter 19-jährigen Stars von Morgen wird vor Korruption gewarnt, auch die unter 17 Jährigen stehen schon im Visier der Aufklärung.

„Graham Peaker, Informations-Koordinator der UEFA-Disziplinarabteilung“ weit darauf hin, „die UEFA hat schon Spieler, Schiedsrichter und Klub-Funktionäre lebenslang gesperrt“, fügte er hinzu. „Alle Gerüchte und Hinweise werden untersucht, wir arbeiten eng mit Polizeieinheiten aus ganz Europa zusammen.

Wir haben auch schon asiatische Buchmacher besucht, um die Geldflüsse bei Fußballwetten besser verfolgen zu können. Wir sind hier, um Ihnen klar zu machen, dass Spielmanipulationen ein Verbrechen sind.“(1)

Im großen Fußball ist offenbar nicht nur der Ball rund, sondern auch die Korruption, alles läuft wie geschmiert, würde der Insider doppeldeutig antworten.

1)http://de.uefa.com/uefa/management/legal/news/newsid=1506899.html

1)http://de.uefa.com/uefa/management/legal/news/newsid=1506899.html

Politisch gewollt

Offenbar müssen seit Jahren die Telefone und Mailboxen der Reporter beim „rbb“ überlaufen. „Immer wieder machen sie Schlagzeilen: Fälle, in denen sich Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst gemeinsam mit zum Beispiel Baufirmen eine goldene Nase verdienen“.(1)

Und dann, dann ist offenbar Schluß.  „Doch wenn der Medienrummel sich legt, verschwinden die Akten in den Katakomben der Staatsanwaltschaft – oft für Jahre. Der Grund: zwar gibt es in Neuruppin extra eine Schwerpunkstaatsanwaltschaft für Korruption für das Land Brandenburg. Doch die ist hoffnungslos unterbesetzt“. (1)

Welche Behörde ist in Deutschland nicht unterbesetzt, man kann aber auch sagen, hier wird über die Politik „Landschaftspflege“, eine Besonderheit der Berliner Korruption betrieben. Nicht umsonst verweigert der Mintserpräsident von Brandenburg, Platzeck eine Stellungnahme auf Anfragen des „rbb“.

Frank Winter, Staatsanwalt Neuruppin“ muss zugeben, dass sich die Täter freuen dürfen, die Verjährungsfrist läuft ab. „Der Staatsanwalt erdrückt von Beweismitteln. Wie es aussieht, können sich die mutmaßlichen Übeltäter auf die Verjährungsfrist freuen“. (1)

Die Täter hören so was gerne und man weiß schon in den Kreisen der „Landschaftspflege“, wo was geht und nicht.

Das Fazit des „rbb“ bestätig einmal die „Landschaftspflege“ und das sie politisch auch so gewollt ist: Oder historisch gesehen heißt das, die Großen lässt man laufen, die Kleinen hängt man auf, und das nennen wir dann Demokratie.

„Alle Beteiligten profitieren und schützen sich gegenseitig. Experten schätzen, dass dem Staat durch Korruption jährlich ein Schaden von 2-3 Milliarden Euro entsteht. Jeder Taschendieb, der erwischt wird, kassiert hohe Strafen, die großen Fische aber gehen den Ermittlern nicht ins Netz. Das ist offenbar politisch gewollt!

1)http://www.rbb-online.de/klartext/beitrag/2004/korruption_in_brandenburg.html

Da in der Zwischenzeit bekannt ist und auch veröffentlicht worden ist, dass Berlin und Brandenburg – mal werden die Länder getrennt gesehen, mal zusammen – Korruption kaum aufgeklärt wird, nehmen die Fälle des in die eigene Tasche wirtschaften zu. (1)

Im Fall des korrupten Managers Lothar Kramm von der BSR – Berliner Statdtreinigung (2) – hat uns ein interressanter Kommentar erreicht, der zeigt, wie der Manager im  eigenen Laden haust und zuschlägt.

„Seit Kramm im Vorstand der BSR ist, werden reihenweise gute vorher ins Haus geholte Industriemanger, die Licht in den Sumpf bringen und die Performance steigern sollen, geschaßt und kaltgestellt. Und gegen Mitarbeiter, die mutig sind, (wird) systematisch vorgegangen.

Das ist ja wie bei den 10 kleinen Negerlein…

Eine große Sauerei! Hier sollten mal die Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaft noch genauer hinsehen.

Django“.(2)

Man kann auch Mobbing dazu sagen, oder? Klug von Django, dass er mit Nickname und Internetcafe arbeitet, sonst wäre er der nächste, den man kalt macht. Whistleblowers müssen sich immer einen besonderen Schutz auf bauen.

Ja, was macht der Staatsanwalt überhaupt in dem Fall außer braune Kisten zu packen und im Büro anzustellen? Aufsichtsbehörden? Ja, was machen da die Damen und Herren den so außer Kaffee trinken und Kuchen essen? Von den Finanzämtern weiß man es, sie gehen bei Hitze nach hause wen sie „Schwitzen“, und Schwitzen tun die immer, nur warum, das ist nicht so klar. (3)

1)http://www.rbb-online.de/klartext/beitrag/2004/korruption_in_brandenburg.html

2)https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/05/18/wieder-ein-korrupter-mullmanager-lothar-kramm-bsr-vor-gericht/

3)http://www.shortnews.de/id/840618/Berliner-Finanzamt-Schwitzende-Mitarbeiter-duerfen-nach-Hause-gehen

Eine Geschichte aus dem korrupten Tollhaus Deutschland oder eine Hand wäscht die andere. es zeigt aber auch wie gefährlich „Whistleblower“ in diesem Land leben und dass insbesondere gerne von den „Ich-Menschen“ gejagt werden.

„Vielleicht genügt das in einer gemeinnützigen Kreiskrankenhaus GmbH, in der die Gesellschafter-Versammlung als wichtigstes Organ nur aus einer Person besteht – aus Peter Dombrowsky“. (1) Und dann darf man sich nicht wundern, dass  Herr Dombrowsky schon das Urteil kennt, ohne dass die Ermittler mit ihrer Arbeit fertig sind.

“ Wegen des Verdachts der Untreue ermittelt die Staatsanwaltschaft Rottweil seit knapp einem Jahr gegen den Geschäftsführer der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH (KLF), Rainer Schmidhuber. Während die Ermittler noch die Ergebnisse ihrer Klinik-Durchsuchung auswerten, hat Landrat Peter Dombrowsky, der den KLF-Aufsichtsrat führt, schon die Unschuld Schmidhubers festgestellt“. (1)

Interessant ist dabei die Arbeitsmethode der des Chefarztes, wie man sich gesund und reich rechnet, nur die Allgemeinheit sieht dabei mal wieder blöd aus.

„Jetzt prüfen“ nämlich „Spezialisten der Landespolizeidirektion Karlsruhe die Kreisklinik-Unterlagen – im Auftrag der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler müssen nach Informationen der SÜDWEST PRESSE klären, was aus Zahlungsrückständen eines Chefarztes geworden ist, die sich in einer Größe von knapp 200 000 Euro bewegt haben sollen. Wie ein solcher Schuldenberg entstehen kann? Wenn ein Chefarzt manche Leistungen direkt mit Patienten abrechnet – und dann den Anteil für Sachkosten und Nutzungs-Entgelte nicht an die Klinik abführt. Und das über Monate oder sogar Jahre hinweg“. (1)

Man kann auch sagen, Eigennutz geht vor Gemeinnützigkeit und das Gesundheitssystem ist hier ein herrlicher Tummeplplatz, gerade wenn man eine Einmanngesellschaft zur Kontrolle hat.

Und nun hilft der Landrat Peter Dombrowsky seinem Spezi Rainer Schmidhuber damit, dass er nicht nur den Chefarzt für unschuldig erklärt hat, sondern angeblich auch den Whistleblower kennt und diesen nun zum Jagdziel und Racheobjekt erklärt hat, egal, ob die Kilnik von Schmidhuber 5 Millionen Euro Schulden hat oder nicht.

“ Nachdem die Anwälte von Rainer Schmidhuber die Ermittlungsakte eingesehen haben, meint die KLF-Führung den Anzeigenerstatter zu kennen. Der Kreistag ist nach Auskunft mehrerer Mitglieder in nichtöffentlicher Sitzung darüber informiert worden, dass gegen den Hinweisgeber disziplinarrechtliche Schritte geprüft werden – während für den Geschäftsführer die Unschulds-Vermutung gilt, wie Kreis-Chef Dombrowsky betont“. (1)

Man will mit solchen Rachefeldzügen gegen Anzeigenerstatter erreichen, dass alle in diesem Land die „Schnauze halten und Wegschauen“, wenn es heißt, jetzt bereichern wir uns selber. Leider fehlt die Angabe der Partei, denen der Kreuz- und Raubritter  Dombrowsky angehört, warum wohl?

1)http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Korruption-in-Schwarzwald-Klinik-_arid,107335.html



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  • Teichmann Maja: Endlich Arbeit - so dumm habe ich gedacht. ASU 25 heißt das Projekt.Ich hatte einen Arbeitsvertrag für 6 Monate als Sozialpädagogin:Beginn 1. No

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