Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Berlin bekommt Ombudsmann gegen Korruption

Posted on: 29. Juni 2010

Wer die Wellness-Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus kennt weiß, wenn dort angefangen wird zu denken, kommen meist nur „faule Kompromisse“ heraus.  

Alleine 2009 wurde gegen 215 Beamte Verfahren wegen Korruption eingeleitet, Tendez steigend, nicht nur Beamte sind korrupt und lassen sich bestechen.  

So will nun der Senat nun endlich dem Beispiel der europäischen Nachbarländern folgen und eine Internetplattform „für  Bürger (und) ihre Hinweise“ einrichten, auf der sie Fälle von Korruption, Bestechung, Vorteilsanahme usw, melden können. Das Ganze soll „völlig anonym“  erfolgen könne, doch an der Stelle wäre ich schon als Whistle Blower vorsichtig.

Einmal muss man wissen, dass im Polizeiapparat von Berlin Ex-Stasileute sitzen und das in unbekannter Anzahl.(2)  Weiterhin kann der Einreicher über die IP-Nummer gefunden werden und wir wissen, dass Whistler Blower sehr oft Außenseiter sind, schnell in den Verdacht geraten die undichte Stelle zu sein. Und außerdem darf jeder Whistle Blower beleidigen, von Verräter bis zu Denunziant reicht die Hasspalette der Täter und der Nutznießer.

Von daher sollte man als Whistle Blower sich an der Schweiz orientieren, Anwalt einschalten und Geld gegen Informationen verlangen.

Wer dennoch was eingibt in ein anonymes System sollte die nur über ein Internetcafe machen, diese IP-Nummer ist vollkommen nutzlos für die „Nachsteller„(5), der Eigenschutz geht vor der Informationsweitergabe.

Und misstraut den Sprüchen der Politiker, gerade wenn sie aus dem Hause der Senatorin für Justiz kommen und ein Herr Dix als Datenschützer im Hintergrund mitmischt, der hat ja nun schon mehr Dreck am Stecken als jeder andere korrupte Beamte im Land.

Bernhard Schodrowski, Sprecher von Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD), die sich seit Jahren für die Einführung des Systems einsetzt, erläuterte: Wir wollen einen weiteren Weg schaffen, an Hinweise auf Korruption zu gelangen, und gleichzeitig sollen die Hinweisgeber geschützt werden.“(1) Weg schaffen, wo ist mit einem Satz der Opferschutz und was ist wenn der vermeintliche Whistle Blower gemobbt wird?

Kein Wort, so einfach machen sich das die Herren und Damen in der Verwaltung. Denn schon wird wieder der Hass gegen die Whistle Blower ausgeschüttet. „Fätkinhäuer wehrte sich gegen Kritik, dass die Internetplattform wegen des leichten Zugangs Tür und Tor für Denunzianten öffne“. (1) Sollen sich doch die feine Dame Frau Gisela von der Aue (SPD), Bernhard Schodrowski und der leitende Oberstaatsanwalt Hans Jürgen Fätkinhäuer um die Korruption kümmern und sich ihre feinen Händchen schmutzig machen. Ich rate jedem Whistler Blower die Sicherheit über das Internetcafe und und einen Blog, der Surfer (WordPress) steht in den USA und da beißen sich die hinter dem Rückenermittler die Zähne aus, glaubt mir und ihr lebt sicher.

Und man glaubt kaum seinen Ohren, parallel dazu will der Senatorin für Justiz, Frau Gisela von der Aue  (SPD)  „die Position eines unabhängigen Ombudsmannes“ einrichten, „der vertrauliche  Hinweise persönlich entgegennimmt und auf Stichhaltigkeit prüft. Soll er mal prüfen, die Täter lachen sich schon jetzt zu tote.

Whistler Blower kennen die Antwort und Geste

Warum keinen Ombudsmann gegen Korruption so wohl für den öffentlichen als auch privaten Sektor? Warum erhält der Ombudsmann keine Handlungsbefugnis über die Staatsanwaltschaft? Und was ist mit den Clearingstellen in der Schweiz? Kein Wort dazu, Frau von der Aue macht viel Wind, dafür ist sie bekannt, Spitzname bei den Stasiseilschaften, Windrose.  

Und dann noch ein System das man „von einer Potsdamer Computerfirma„, entwickeln lässt, wo so viele junge Berliner die Nase als Softwareschmeide von der Hauptstadt voll haben und weggehen. Gerade in Potsdam sitzen so viele junge Ex-Spitzel der Stasi ohne das sie jemals zu Verantwortung gezogen wurden, das tut schon mehr als Weh.

Man mag es als Nachricht verstehen, doch mit einem Ombudsmann wie in Bengla Desh  oder Schweden hat das nichts zu tun, der trinkt hier in Berlin eh mehr Kaffee als er hilft. Schon traurig was hier der Senat von Berlin uns vorführt, und die Grundidee mussten sie noch aus Niedersachsen , dort wird das System schon genutzt, abkupfern, arme SPD.

Daher nochmals das Jahr 2008 und der Stand der Korruption in Berlin, den Artikel sollte man sich merken. „Gefälschte Spendenquittungen, Überweisungen aufs eigene Konto, doppelt abgerechnete Leistungen. Eine aktuelle Studie von Transparency International Deutschland kommt zu dem Ergebnis: Korrupten Beamten wird es in einigen Berliner Ämtern offenbar zu leicht gemacht. Vier Bezirke fielen besonders negativ auf“. (3)

Man glaubt doch nicht ehrlich in den Partyhallen der Senatspolitiker von Berlin, dass man so dem Porblem Korruption zu Leibe rücken kann? Oder halten sie uns Wistle Blower wirklich für so dumm?

Quellen:

1) http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1332047/Berliner-sollen-korrupte-Beamte-anonym-im-Internet-anzeigen.html

2)http://wwischer.itrnet.com/dietze/spiegel0709.htm

3)http://www.welt.de/regionales/berlin/article1797789/Diese_Bezirke_machen_es_korrupten_Beamten_leicht.html

4) Zur Tradition der Korruption in Berlin-Brandenburg ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._(Preu%C3%9Fen)

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