Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Leitender Mitarbeiter der Stadt Ulm steht im Verdacht der Vorteilsannahme

Posted on: 5. Mai 2010

Ein scheinbar besonderer Fall der Vorteilsannahme ereignete sich in der Stadtverwaltung Ulm. Ein leitender Mitarbeiter hat von einem ihm geschäftliche nahe stehenden Geschäftsmann eine sechsstelligen Betrag auf sein Konto überwiesen bekommen und dieses Geld dann zurücktransferiert.

Unklar ist dabei, wozu diese Transaktion erfolgt ist. Drei Staatsanwälte und „17  Beamte der Landespolizeidirektion Tübingen, des bayerischen Landeskriminalamtes sowie des Landeskriminalamtes Berlin (durchsuchten) Wohn-, Geschäfts- und Diensträume der Beschuldigten in Ulm, München und Berlin“. (1)

Es besteht einmal „der Verdacht, dass die erwähnte Zahlung einen Bezug zu der Dienstausübung des städtischen Bediensteten hatte und deshalb als Amtsdelikt strafbar ist“. (1)

Und eine weitere Vermutung der Ermittler zeigt die Vielfalt der möglichen Handlungen durch die beiden „Geschäftsleute“. In „Betracht“ kommt auch, „dass der städtische Bedienstete dem Geschäftsmann bei der Verschleierung von Vermögenswerten behilflich sein wollte, um diese dem Zugriff von Gläubigern zu entziehen“. (1)

Beide Delikte sind strafbar und man darf gespannt sein, was die Ermittlungen ergeben.

1) http://www.roeser-presse.de/ueberregionales/baden-wuerttemberg/2010/04/15/verdacht-der-vorteilsnahme-178637

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