Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Osterurlauber und BVG-Chef Andreas Sturmowski (56) unter Untreueverdacht

Posted on: 29. März 2010

Berliner Spareinlagentausch oder eine Hand wäscht......

Der Zustand der U-Bahn und der Busse zeigt wohl die dramatische Lage in dem Unternehmen BVG, das jetzt 65 Millionen Euro zusätzliche Verluste aufweist.

Da hat sich wohl der Chef im Laden gedacht, 2,8 Millionen Euro fallen da nicht auf und die Gelegenheit war günstig, der große Umzug von West- nach Ostberlin stand an.

„Es geht um den Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit dem Umzug der BVG-Zentrale vom Kleistpark (Schöneberg) in die Trias Towers (Friedrichshain)“. (1)

Der Umzug sollte 2,73 Millionen Euro einsparen, hat aber angeblich nur 430 000 Euro gebracht und das hat der Landesrechnungshof gemerkt und nachgehakt. Uns siehe da, nun fehlen plötzlich insgesamt 2,8 Millionen Euro, also sind die 430 000 Euro auch weg. Print-Journalisten fragen da nie so genau nach, sind heute ja nur noch Peanuts, wenn man die Kosten der Finanzkrise gegenüber stellt.

Der BVG-Chef Andreas Sturmowski (56) ist seinen Job auf jeden Fall zum 31.10.2010 schon mal los, was bei einem Jahresgehalt von 398 000 Euro auch nicht weh tun dürfte und man muss ihm zu erst mal den Verbleib der 2,8 Millionen nachweisen.

„Schon lange ist der Senat unzufrieden mit dem Vorstandsvorsitzenden des landeseigenen Verkehrs-Unternehmens. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (52, parteilos) lässt dessen Vertrag auslaufen“. (1) Wie konnte Sturmowski überhaupt in die Position gelangen? Eine Frage, die sein früherer Chef Thilo Sarrazin beantworten könnte, der jetzt sicherlich eine Ostergrußkarte vom BVG-Chef bekommt, denke ich mal. Adresse von Thilo Sarrazin ist ja nun hinlänglich bekannt, Bundesbank Frankfurt am Main.

Chef Sturmowski ging jetzt zuerst mal in Urlaub und dafür war der Staatsanwalt in den  Büroräumen der BVG-Zentrale und hat sich 100 Akten gesichert.

Man darf gespannt sein, was bei den Ermittlungen herauskommt und wo nun die 2,8 Millionen Piepen geblieben sind, hoffentlich nicht auf einem dieser berühmten Konten in der Schweiz oder gar in den neuen Ausweichländern wie Türkei oder Bulgarien.

Täter sind sehr kreativ wenn es um ihre Kohle geht, in ihrem Job dagegen sind sie oft Nieten. Der BVG-Chef hinterlässt ja nur 65 Millionen zusätzlich Schulden, bei dem Berg, den Berlin hat, auch nur Peanuts oder was oder wie?

1)http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2010/03/26/untreue-staatsanwalt/ermittelt-gegen-bvg-chef-andreas-sturmowski.html

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