Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Bescheren Obdachlose dem Treberhilfechef Luxus und Wohlstand?

Posted on: 19. Februar 2010

Obdachloser

Aus einem scheinbaren „Verkehrvergehen“, im Landkreis Müritz in MacPomm* wurde im Juni ein Luxusauto der Marke Masarati geblitzt, wird ein Fall der Fälle.

Nun stellte sich heraus, dass der Flitzer mit edlem Design dem Chef der Berliner Treberhilfe* Harald Ehlert gehört oder besser gesagt, auf den Verein für jugendliche Obdachlose mit zwei Chaffeure zugelassen worden ist.(1)

Als Treber bezeichnet man Jugendliche, die meistens von Zuhause abgehauen sind und keinen Job und Wohnung haben, also Obdachlaos sind. (2)

Und nun stellt sich die Frage, ist ein Masarati ein geeignetes Dienstfahrzeug für einen Hilfsverein für jugendliche Obdachlose. „Die Diskussion um den Maserati-Fahrer und Geschäftsführer der Berliner Hilfsorganisation Treberhilfe, Harald Ehlert, setzt sich fort. Jetzt hat die Berliner Diakonie es als ethisch verwerflich bezeichnet, einen Maserati als Dienstauto zu fahren“. (3)

Der Geschäftsführer der Treberhilfe Berlin sagt jedoch nein, das Auto ist passend und geeignet als Dienstfahrzeug, und Schuld an allem sei ja wohl die Radarfalle. „Ein edles Geschoss, was sich die Berliner Treberhilfe als Dienstwagen leistet: 114.320 Euro kostet ihr Maserati Quattroporte, unter seiner Haube brummt ein 4,2-Liter-V8-Motor mit 400 PS. Aufgefallen wäre der luxuriöse Dienstwagen wohl niemanden, wenn da nicht jemand in eine Radarfalle gerast wäre“.(4)

Herr Ehlert sagt jedoch, dass sein Maserati gerade mal nur so zwischen 70 000 und 90 000 Euro im Jahr 2007 gekostet habe, so genau weiß er es bei solchen Schnäppchenpreis natürlich nicht mehr und somit war der Flitzer voll und ganz als Dientswagen gerechtfertigt und geeignet..

Die Treberhilfe ist Mitglied in der Diakonie und die hat eben mit dem Maserati ein Problem. „Herr Ehlert glaubt, er braucht das Auto, wir sehen das anders, sagte die Sprecherin. Nach ihren Angaben droht der Treberhilfe schlimmstenfalls der Ausschluss aus dem Diakonischen Werk. Direkte finanzielle Folgen hätte dies zwar nicht, die Treberhilfe könnte dann aber auch nicht mehr von den Kontakten der Diakonie profitieren.

Die Diakonie könne Ehlert aber nicht ablösen, da sie keinen Einfluss auf die interne Struktur der Treberhilfe habe. Laut Geschäftsführer besteht die Treberhilfe aus einem Verein und einer gemeinnützigen GmbH, an der Ehlert persönlich beteiligt ist. Die Treberhilfe ist zum Teil spendenfinanziert und genießt wegen ihrer Gemeinnützigkeit Steuervergünstigungen“. (3)

Und wann kaufen sie sich endlich ein Auto, dass dem Standard eines Geschäftsführers eines gemeinnützigen Vereins entspricht. Nur als Dienstwagen natürlich und zum Schnäppchenpreis bitte, privat sollten sie auf ein anderes Auto zurückgreifen. Wie wär es mit einem Ferarri im Schumirot? Sie haben kein Geld? Dann sorgen sie doch einfach mal dafür, dass sie Gemeinnützigkeit und Steuervergünstigungen erlangen und ab geht das Rennen. Man sieht sich in der Schweiz auf irgendweiner Bank und so.

1)http://nachrichten.aol.de/nachrichten-panorama/chef-der-treberhilfe-verteidigt-luxusauto/artikel/20100219020201145969559

2)http://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlosigkeit

3)http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1261018/Diakonie-haelt-Maserati-Dienstwagen-fuer-verwerflich.html

4)http://www.welt.de/vermischtes/article6444996/Treberhilfe-mit-Maserati-in-Radarfalle.html

*MacPomm steht für Mecklenburg Vorpommern

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