Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Neues im Fall „Kinder in Not“ oder „Game over“.

Posted on: 10. Februar 2010

Die Ziehung der Spendengelder!

Offensichtlich sind die Ergebnisse einer „staatsanwaltlichen Ermittlung“ heute in Deutschland genauso vom Zufall abhängig, wie der Gewinn des Jackpots im Lotto.

Über das Ergebnis der Ermittlungen und das Urteil im Fall der Unterschlagung von Spendengelder in Höhe von 5 Millionen Euro für die beiden Hilfsvereine „Kinder in Not“ und „Deutsche Gesellschaft Tiere und Natur“ wurde in der presse berichtet. (1)

Nun wurden durchBlindman“ neue Tatsachen und Informationsquellen benannt, so dass ich den Fall nochmals aufgreifen will, denn er macht klar, bei uns stimmt etwas nicht im Justizwesen.

„Der eigentliche Skandal ist, dass ebenso wie im Fall des DTHW munter weiter abgezockt wird. Schließlich hat Heidrun S. noch einen Bruder (Ernst K.) der bereits Vorsitzender im Verein  „Deutsche Gesellschaft Tiere und Natur“ ist. Er wird es vermutlich auch bei „Kindern in Not“ werden damit alles schön in der Familie bleibt. Unglaublich milde ist die Geldstrafe ausgefallen obwohl schon Vorstrafen aus den Jahren vor 2002 in gleicher Angelegenheit vorgelegen sind. Nachdem die Geldquellen munter weiter sprudeln dürften, sicher auch immer noch mit der tatkräftigen Hilfe aus der Schweiz und Liechtenstein, werden sich die frisch Verurteilten jetzt erstmal in Paraguay, Gran Canaria oder in der Schweiz von den Strapazen des „Prozesses“ erholen. In diesen Ländern besitzt die Familie geeignete Feriendomizile und sicher auch das eine oder andere gut gefüllte Konto. Game over!“ (1)

Was wiederum zeigt, wie bei uns eine Kette aus Korruption und Amtsmissbrauch sich unter den Augen der Öffentlichkeit und Justiz entwickeln kann. Kaum zu glauben, dass die Täter trotz Vorstrafen im gleichen Deliktbereich wie der Hahn vor der Henne steigen darf und sich unter der „Sonne der Reichen“ eins ins Fäustchen lachen dürfen, über die blöden Bürger, die immer noch Spenden.

Eine weitere Quelle zu dem Fall nennt uns „Blindman“ (2) Und ansonsten gilt die Frontparole: Bürger! Schnauze halten, Steuern bezahlen und aus dem Topf dann an die „Sonnengemeinde spenden“, denn auch in der Schweiz investierende Deutschen brauchen Spenden, denn das Leben in der Schweiz kostet auch was.

1) https://derdetektivmitdersonnenbrille.wordpress.com/2010/02/04/mutter-und-zwei-sohne-plundern-hilfskonten-fur-arme-kinder/

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