Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

FDP Ministerin greift in die Schatzschatulle

Posted on: 26. November 2009

Frau Müller (FDP) ist schon wieder im Secondhand Shop. 😉

Bei Ulla Schmidt, ehemals Gesundheitsministerin der Bundesrepublik, ist der halbe Bundestag ausgeflippt, insbesondere die FDP, dabei hat sie sich nach den Regeln verhalten. Zur gleichen Zeit fährt die Sozialmisterin der Stadt Stuttgart mit dem Dienstauto in ihrer Freizeit herum, als sei das die Normalität. Sie ist ja auch Mitglied der FDP, jener Truppe aus Leistungsträger, die wissen, wo der Schatz liegt, den man begehrt. In der Steuerschatulle der Bürger natürlich.

„Die 64-Jährige, so die Vorwürfe, soll ihren Fahrer angeblich beauftragt haben, während der Dienstzeit Besorgungen zu erledigen. Laut Staatsanwaltschaft hatte sie ihn unter anderem in einen Secondhand Shop, zur Wäscherei und zu einem Schneider geschickt. Monate, nachdem sich die beiden Mitte 2005 überwarfen und ihr langjähriger Chauffeur in Unfrieden aus dem Dienst schied, wurde die Sache publik. Anfang 2008 nahm die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue zulasten der Stadt Stutt­gart auf. Beide Seiten haben sich nun auf eine Geldauflage geeinigt. Damit ist das 22 Monate dauernde Verfahren eingestellt. Die Anklagebehörde hält die Zahlung für ausreichend, um dem öffentlichen Interesse an einer Strafverfolgung Abhilfe zu schaffen“.(1)

So also kauft man sich als liebrales Rückgrat der Gesellschaft von einem Strafverfahren frei. Man legt dann einfach 5000 Euro auf den Tisch und schon schweigt der Staatsanwalt. So was ist eben FDP-Politik bürgernah und sollte Schule machen.

Und deshalb sind wir ja liberal, wenn einer eine Frikadelle ißt, fliegt er, wenn eine 6 Maultaschen aus Essenreste nimmt, fliegt sie, wenn eine FDP-Ministerin mit dem Dientswagen „Dessous“ im Second-Handshop einkaufen lässt, dann passiert garnichts, der Staatsanwalt schaut weg, die Politik schweigt und die Journalisten ducken mal wieder ab. So ist das im Wunderland von Guido Westerwelle, willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schädel ein oder eben ein Gafälligkeitsgutachten bekommst du dann, also dienstunfähig.

Und nun? Warten wir auf die nächste Kündigung, wenn es dann wieder heißt, wer hat das Toilettenpapier geklaut. Und freunen wir uns auf die vielen Dienstfahrten zu Privatzwecken, das bezahlen dann wir Steuerzahler gerne, denn liberale Menschen sind arm und haben kein Privatleben.

„Müller-Trimbusch hat das Geld bereits bezahlt, es geht an fünf gemeinnützige Organisationen im Raum Stuttgart. Oberbürgermeister Wolfgang Schuster bedauerte das „damalige nicht korrekte Verhalten“ der Bürgermeisterin und forderte von den städtischen Bediensteten „noch mehr Sensibilität bei der Trennung dienstlicher und privater Belange“. Ob gegen Müller-Trimbusch disziplinarrechtlich vorgegangen wird, ist Sache des Regierungspräsidiums“.(1)  

1)http://www.webnews.de/http://www.ez-online.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel493954.cfm

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