Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Archive for November 2009

Hier muss Steinbrück nie einen Antrag stellen

Mit Steinbrück zockt nun einer aus der Schröder-Merkel-Gilde groß ab. Nach dem die SPD die Nase von ihm voll hat, wird Steinbrück nun in den Aufsichtsrat beim Stahlkonzern ThyssenKrupp seinen Altersruhesitz finden. Schließlich hat er ja genug Erfahrungen bei der KfW-Bank gesammelt, als man dort zum Beispiel 300 Millionen an die schon in der Pleite befindlichen Lehman & Brother Heuschrecke überwiesen hat und nicht wieder bekommen hat. Waren ja auch nur Steuergelder.

„So soll der frühere Bundesfinanzminister und NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) im kommenden Jahr neues Aufsichtsratsmitglied beim Stahlkonzern ThyssenKrupp werden. Steinbrück wird auf Vorschlag des Großaktionärs, der „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“, in das oberste Kontrollgremium einziehen. Stiftungs-Chef Berthold Beitz nutzt dafür das lange umstrittene Entsenderecht, durch das der Großaktionär automatisch drei Vertreter benennen kann“. (1)

Herr Beitz weiß, was man den Genossen zu verdanken hat. Und Steinbrück weiß was er den big Brothers schuldig ist. Eine Hand wäscht die andere. „Der Sozialdemokrat folgt prominenten Vorbildern: Altkanzler Gerhard Schröder steht auf der Gehaltsliste des Gaskonzerns Gazprom und auch Wolfgang Clement, der inzwischen aus der Partei ausgetreten ist, konnte sich über Zuwendungen von RWE freuen. Am Hartz IV Tuch muss also der Peer nicht nagen, dass dürfen nur die, die ihn mal gewählt haben.

1)http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5282451/Menschen-und-Maerkte.html

Frau Müller (FDP) ist schon wieder im Secondhand Shop. 😉

Bei Ulla Schmidt, ehemals Gesundheitsministerin der Bundesrepublik, ist der halbe Bundestag ausgeflippt, insbesondere die FDP, dabei hat sie sich nach den Regeln verhalten. Zur gleichen Zeit fährt die Sozialmisterin der Stadt Stuttgart mit dem Dienstauto in ihrer Freizeit herum, als sei das die Normalität. Sie ist ja auch Mitglied der FDP, jener Truppe aus Leistungsträger, die wissen, wo der Schatz liegt, den man begehrt. In der Steuerschatulle der Bürger natürlich.

„Die 64-Jährige, so die Vorwürfe, soll ihren Fahrer angeblich beauftragt haben, während der Dienstzeit Besorgungen zu erledigen. Laut Staatsanwaltschaft hatte sie ihn unter anderem in einen Secondhand Shop, zur Wäscherei und zu einem Schneider geschickt. Monate, nachdem sich die beiden Mitte 2005 überwarfen und ihr langjähriger Chauffeur in Unfrieden aus dem Dienst schied, wurde die Sache publik. Anfang 2008 nahm die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue zulasten der Stadt Stutt­gart auf. Beide Seiten haben sich nun auf eine Geldauflage geeinigt. Damit ist das 22 Monate dauernde Verfahren eingestellt. Die Anklagebehörde hält die Zahlung für ausreichend, um dem öffentlichen Interesse an einer Strafverfolgung Abhilfe zu schaffen“.(1)

So also kauft man sich als liebrales Rückgrat der Gesellschaft von einem Strafverfahren frei. Man legt dann einfach 5000 Euro auf den Tisch und schon schweigt der Staatsanwalt. So was ist eben FDP-Politik bürgernah und sollte Schule machen.

Und deshalb sind wir ja liberal, wenn einer eine Frikadelle ißt, fliegt er, wenn eine 6 Maultaschen aus Essenreste nimmt, fliegt sie, wenn eine FDP-Ministerin mit dem Dientswagen „Dessous“ im Second-Handshop einkaufen lässt, dann passiert garnichts, der Staatsanwalt schaut weg, die Politik schweigt und die Journalisten ducken mal wieder ab. So ist das im Wunderland von Guido Westerwelle, willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schädel ein oder eben ein Gafälligkeitsgutachten bekommst du dann, also dienstunfähig.

Und nun? Warten wir auf die nächste Kündigung, wenn es dann wieder heißt, wer hat das Toilettenpapier geklaut. Und freunen wir uns auf die vielen Dienstfahrten zu Privatzwecken, das bezahlen dann wir Steuerzahler gerne, denn liberale Menschen sind arm und haben kein Privatleben.

„Müller-Trimbusch hat das Geld bereits bezahlt, es geht an fünf gemeinnützige Organisationen im Raum Stuttgart. Oberbürgermeister Wolfgang Schuster bedauerte das „damalige nicht korrekte Verhalten“ der Bürgermeisterin und forderte von den städtischen Bediensteten „noch mehr Sensibilität bei der Trennung dienstlicher und privater Belange“. Ob gegen Müller-Trimbusch disziplinarrechtlich vorgegangen wird, ist Sache des Regierungspräsidiums“.(1)  

1)http://www.webnews.de/http://www.ez-online.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel493954.cfm

Der glaubt wirklich an das Kreditklemmengefassele.

Viele ertragen die Propagandasprüche der Manager, Politiker und Journalisten schon lange nicht mehr. Krise hin oder her, jetzt wird sogar mit Hilfe der Heuschreckenplage nochmal richtig abgezockt. Viele Unternehmen wollen einfach billige Kredite und deshalb wurd die Krediklemme erfunden, ein deutsches Zauberwort.

Würde nämlich diese berühmten und aufopfernden Unternehmen wirklich Probelme haben, könnten sie auf dem europäischen Bankenmarkt schnell und saubere Kredite bekommen. Selbstständige bis Kleinunternehmen können problemlos über das Internet oder per Telefon mir Schweizer Banken verhandeln und hätten innerhalb von Tagen ihre Kredite. Doch man will Bambule machen und billig Steuergelder abzocken.

Mittlere und größere Unternehmen haben sogar die Möglichkeit über die EU, also Dänemark, Holland, usw. Kredite schnell zu bekommen, doch man will ja nicht. Deshalb wird jetzt mit der Kreditklemme schnell und billig auf Kosten der Steuerzahler abgeschöpft, was nur geht. Und die Politik schaut zu oder spielt mit, Kapital und Christ, Hand in Hand beim Kreditroulette. Letztendlich werden wir Bürger wieder für die Gier der Unternehmer garantieren müssen, der Staat hilft immer den Reichen, gerade wenn er schwarz-gelb angepinselt wurde.

In den Banken haben viele Mitarbeiter von diesen „abartigen Neoheuschreckenspielchen“ a la Merkel, Westerwelle, Guttenberg und so weiter die Nase voll. Robin Hood oder die Frau mit Herz hat deshalb in einer Bank im Rheinland mal gezeigt, wie es wirklich sein sollte.

„Doch für ärmere Kunden genehmigte sie Überziehungskredite, die nicht zulässig waren. Das Geld von reicheren Kunden – insgesamt 7,6 Millionen Euro – nutzte sie, um die Konten für die Zeit der Prüfungen auszugleichen. Anschließend buchte sie das Geld wieder zurück – bis auf 1,1 Millionen Euro“.(1)

„Gestern wurde sie vom Landgericht Bonn wegen Untreue in 117 Fällen zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Für sich selbst zweigte die Filialleiterin keinen Cent ab“.(1) Leider enden bei uns solche Geschichten immer so, dafür erhalten dann die Reichen wieder ein paar Steuergeschenke und die Welt von Merkel und Köhker ist okay, bis zur nächsten Seifenblase.

Robin Hood musste zum Glück nicht ins Gefängnis.

1)http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1281199/Eine-Bankerin-spielte-Robin-Hood.html

 

Arzt zockt ab

Schon längst ist der Lack ab am Glauben, dass Ärzte Menschen mit Moral sind. In München wurde ein Mediziner „chronische Krankheiten, Krebs und Allergiepatienten“ erwischt, der seine Opfer und Patienten um über eine Million Euro betrogen hat.

Der 47-jähriger Mediziner steht oder stand nun wegen Betrugesvor dem Münchner Landgericht, die Anklageschrift umfasste 7000 Seiten.
„Die Geschäfte liefen gut“, bis sich eben herausstellte, dass ihm eine deutsche Heuschrecken zwei Schrottimmobilien andrehte. „1994 und 1998 kaufte er vier Eigentumswohnungen im Wert von rund 400000 Euro. Zwei Wohnungen sind aber so genannte Schrott-Immobilien und lassen sich nicht vermieten“.(1) Also schröpfte er seine Patienten bis auf Blut, chronisch kranke Menschen sind eh die idealen Opfer, bei ihnen lebt alles vom Prinzip Hoffnung.

Jährlich gibt das Bundeskriminalamt einen Bericht zur Lage der Korruption in Deutschland heraus, dieser lesenswerte Berichte findet man unter dem Link http://www.bka.de/lageberichte/ko.html.

Ein Auszug bestätigt das was wir, alle immer schon wussten, die Korruption findet im wesentlichen im eigenen Land statt.

Wie bereits im Vorjahr liegt der Schwerpunkt mit einem Anteil von rund 34 % bei den besonders schweren Fällen der Bestechung/Bestechlichkeit gemäß § 335 StGB. Dieser hohe Anteil resultiert, wie bereits 2007, aus zwei Ermittlungskomplexen in Berlin im Zusammenhang mit manipulierten Führerscheinprüfungen und einem ebenfalls in Berlin bearbeiteten Ermittlungskomplex im Zusammenhang mit manipulierten Beihilfeabrechnungen. Allein in diesen drei Ermittlungskomplexen wurden fast 2.500 Straftaten gem. § 335 StGB registriert.Internationale Korruptionssachverhalte spielten auch im Jahr 2008 eine untergeordnete Rolle. Allerdings wurden mit 31 Straftaten nach dem Gesetz zur Bekämpfung internationaler Bestechung (IntBestG) und 10 Straftaten nach dem EU-Bestechungsgesetz (EUBestG) polizeilich mehr Straftaten festgestellt als noch im Jahr 2007 (IntBestG: 8; EUBestG: 1).“( 1)

1http://www.bka.de/lageberichte/ko/blkorruption2008.pdf

Bestechung oder wenn Onkel Doc Money kommt.

In keinem anderen Land der Welt, außer den Problemstaaten Irak, Somilia und Afghanistan ufert die Korruption so aus, wie in Deutschland. Wir haben Platz 14 inne, in der Liste der korruptesten Länder der Welt und viele träumen schon längst von Platz EINS.

München scheint in diesem Machtspiel die heimliche Hauptstadt von Deutschland zu werden. „Es geht um Milliarden und um Mini-Summen, es reicht von Siemens bis ins Wohnungsamt der Stadt München: Korruption und Vorteilsnahme im Amt sind trotz der aller enttarnten Fälle immer noch überall anzutreffen“. (1)

„Bayern war da nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes voriges Jahr bundesweit sogar Spitzenreiter. Die Zahl der Korruptionsfälle ist hier sogar von 258 im Jahre 2007 auf 520 im Jahre 2008 sprunghaft gestiegen. Niedersachsen kam mit Platz 2 nur auf 419 Fälle“.(1)

„Einige Fälle aus München: Städtische Mitarbeiter nahmen Bakschisch für Sozialwohnungen, ein Beamter soll überteuerte Aufträge der Stadt seiner Frau zugeschanzt haben, es floss Schmiergeld beim Bau der Allianz-Arena, es gab Korruption in der Kfz-Zulassung oder verkaufte Aufenthaltsgenehmigungen. 1990 wurde gar der Chef der Lokalbaukommission verhaftet“.(1)

Was will man mehr, in Bayern war man immer schon für die „Großköpftete“, man wählt ja auch seit einem halben Jahrhundert CSU, weil Gott das angeblich so will.

1)http://www.webnews.de/http://www.abendzeitung.de/politik/146776

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Korruption in Deutschland

Transparency wird mehr und mehr dadurch auffällig, dass es Äpfel mit Kartoffeln vergleicht. Gerade im Kampf egen die Korruption muss man Kriterien wie Bevorzugung, wirtschlaftliche lage und Kriegssituationen berücksichtigen. Während in den Industrieländern Korruption im Alltag ohne Folgen bleibt, der Fall von Pierer, Ex-Siemenschef sei hier nur eine Randnotiz, versuchen viele Staaten wie „Bengladesh“(1)  mir Ombudsleuten und korrekter Erfassung der Korruption der Sachlage Herr zu werden.

Laut dem neusten Transparencybericht, ist Somalia die Nummer Eins unter den korrupten Ländern. Jenes Land also, dass seit den „Helden von Mogadischa“ von 1977 auch mit deutschen Geld überrollt worden ist, obwohl dort ein Dikator herrschte. Doch zu dieser Ursache und den Folgen daraus schweigt Transparency.

Nach Somalia folgt Afghanistan. „Ämterkauf, eine bestechliche Justiz und der florierende Drogenhandel hätten am Hindukusch das zweite Jahr in Folge zu einer Verschlechterung geführt. Selbst bei der Grundversorgung sei Bestechung für die Menschen dort an der Tagesordnung, bemängelte die Anti-Korruptionsorganisation bei der Vorstellung ihres jährlichen Indexes zur Korruptionswahrnehmung (CPI) am Dienstag“. (2)

Deutschland liegt aus Platz 14 und zeigt einmal mehr, wie tief bei uns die Moral gesunken ist.

1)http://diepiratenvonsomalia.wordpress.com/

2)http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE5AG02G20091117


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