Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Bayerisches Pharmaunternehmen handelt mit Leichenteilen

Posted on: 28. August 2009

Kohle kennt keine Moral.

Kohle kennt keine Moral.

Wer gemeint hat, mit dem Tod sei endlich alles vorbei, der hat sich gewaltig girrt. Die Nachfrage der Mediziner nach allem was nach Mensch aussieht, riecht und sich anfühlt, hat nun die asoziale Habgier eines bayerischen Pharmaunternehmens beflügelt. „Ein in Bayern ansässiges Pharmaunternehmen soll nach Spiegel-Informationen in der Ukraine im großen Stil Leichen ausnehmen lassen, um daraus medizinische Produkte zu gewinnen“.*

Gut mag der eine oder andere sagen, was interessieren mich die ukrainische Leichen, doch sind Sie da sicher, dass nicht die nächste Leiche ihre ist, die man gewinnbringend ausschlachtet und verkauft?

Ohne Worte.

Ohne Worte.

„Demnach zahlte das Unternehmen im Januar 2002 für einen Oberarmknochen 42,90 Euro, für einen kompletten Oberschenkel ebenfalls 42,90 Euro und für einen Herzbeutel je nach Größe 13,30 bis 16,40 Euro. Allein im Geschäftsjahr 2000/01 seien in der Ukraine 1152 Leichen für die deutsche Firma genutzt worden“.*

Nun können Sie ja mal ausrechnen, was Ihre Leiche so bringt. Wenn es Ihnen dabei schlecht werden solle, dann haben sie noch so etwas wie Pietät, Achtung vor der Würde des Menschen und Respekt vor der Totenruhe. Doch glauben Sie wirklich das dies unsere gesellschaftlichen Werte auch sind?

*http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/8772066-Pharmafirma-handelt-mit-Leichenteilen.html

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