Der-Detektiv-mit-der-Sonnenbrille

Archive for April 2009

Hochzeitsrabatte

Hochzeitsrabatte

Wie man heutzutage positive Nachrichten verbreiten will, zeigt der Fall Edeka. Die sachlage ist folgende, Edeka will gegen Lidl und Aldi Front machen und hat dazu viele PLUS Geschäfte von Tengelmann übernommen. Diese Hochzeit hat zu Folge, dass den Lieferenten von PLUS nachträglich Rabatte abverlangt worden sind, die Insider sprechen von „Hochzeitsrabatten“.

Nun ist das Bundeskartellamt im hause Edeka ermittelt und  durchkreuzte „die Pläne des Edeka-Managements, am Tag der Bilanzpressekonferenz vornehmlich positive Schlagzeilen zu machen.“

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A für Angst und Arbeitslosigkeit?

A für Angst und Arbeitslosigkeit?

Mit der Vorlage des Betriebsergebnis für das erste Quartal 2009  musste Daimler nun bekannt geben, dass man hohe Verluste hat. Nach der Darstellung des Vorstandschef Zetsche fehlen dem Stern von Stuttgart glatte 1,4 Milliarden Euro vor Steuer- und Zinsabzug. Letztes Jahr hatte man noch 1,3 Milliarden plus im 1. Quartal.

Die Krise schlägt bei Daimler voll durch und letztendlich werden Entlassungen folgen, das war immer so. Zu lange hatte man mit Kurzarbeitergeld, Jahreswagenprämien und Dubai-Kohle die Massen beruhigt, doch am Ende zählt immer das, was unterm Strich steht, und das sind jetzt Verluste.

Frachter

Frachter

Die Not unter den somalischen Piraten muss wohl grenzenlos sein. Trotz der vielen Toten unter ihnen in der letzten Zeit kapern sie immer wieder Schiffe.

Auch der ausgebaute Schutz der Völkergemeinschaft mit mehr Kriegsschiffen in der Region scheint die Piraten nicht aufzuhalten. Gestern wurde wohl wieder ein Versuch gestartet, „die Seeräuber griffen die MSC Melody am Samstagabend von einem Schnellboot aus an, wie die Münchener MSC Kreuzfahrten am Sonntag mitteilte.“ Ging hier noch einmal alles für die Passagiere glimpflich ab, hatte die Crew eines deutschen Getreidefrachters weniger Glück.

„Am Samstag kaperten Piraten im Golf von Aden einen deutschen Getreidefrachter gekapert. Die 17-köpfige Besatzung des Schiffes sei unverletzt, teilte East African Seafarers Assistance am Samstag mit.“ Zur Beruhgung der Nation, verkündete die Tagesschau, dass es bei der Crew um keine Deutschen gehandelt hat, die nun in die Hände der Piraten gefallen sind. Schon eine seltsame Sichtweise, oder Mensch ist eben nicht gleich Mensch.

Und ein weiteres Phänomen ist seit der Eskalation am Horn von Afrika festzustellen, „die Zahl der Piratenüberfälle auf den Weltmeeren hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres fast verdoppelt. Der Anstieg geht nach Angaben des International Maritime Bureau (IMB) vor allem auf Angriffe vor der somalischen Küste zurück.“

Die Krise wird zum Krieg.

Die Krise wird zum Krieg.

Befürchtet haben es wohl viele Arbeitnehmer. Und es findet auch mehr oder weniger im Halbdunkeln der Finanzkrise statt. Unternehmen die nicht einmal von der Krise betroffen sind, nutzen die Gunst der Stunde um gegen die Belegschaft eine weitere Demonatge von Rechten und Arbeitsplätzen vor zu nehmen.

Aktuelles Beispiel dafür ist der ThyssenKrupp Konzern. So meldet Reuters folgendes: „Der Konzernumbau geht gegen die Beschäftigten“ und „auch einen von ihm unterzeichneten Pakt zur Beschäftigungssicherung habe Schulz aufgekündigt.“ Schulz ist Vorstandschef und sieht die Gunst der Stunde. Die Zeichen stehen nun wohl auf “ Barrikaden“, den nun mehr oder weniger wird so das Mitbestimmungsrecht Stück für Stück beseitigt.

Und auch bei der Lufthansa hat sich der Wind gedreht. „Wegen des scharfen Gegenwinds setzt das Unternehmen mit dem Kranich im Emblem auf Sparprogramme, Kurzarbeit und die vorübergehende Stilllegung von Flugzeugen.“

Der Nächste bitte.

Der Nächste bitte.

Nach dem man nun Mehdorn bei der Bahn kaltgestellt hat, kein Untersuchungsausschuss sich um die Korruptionsfälle bei diesem Unternehmen sich kümmert, geht die Schlacht weiter. Frau Merkel hat auch nicht im Falle der Bahn von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch gemacht und klar gestellt, wird nun privatisiert oder nicht.

Das hat nun Auswirkungen, die jetzt bei der Telekom zu spüren sind. Nach dem Obermann den nächsten Absturz der T-Aktie nicht verhindern konnte, kam am gleichen Tag der nächste Schlag,  das „Handynetz von T-Mobile“ ist zusammengebrochen, einem der Aushängeschilder der Obemann-Telekom, denn einst war T-Mobile ein eigenständiges Unternehmen. Ein Konzernsprecher sagte, die Ursache sei unklar.

Laut der Aussage einer Konzernsprecherin in den Tagesthemen dann die Information, ein Softwarefehler sei schuld an dem Debakel, das 40 Millionen Kunden treffen kann. Softwarefehler, das ist heute so die gängige Aussage, wenn man nicht weiter weiß. Doch Fehler haben bekanntlich ihre Ursachen und Software wird ja bekanntlich entwickelt und getestet, sollte man doch meinen. Böses wer da an die Hoffung so vieler alter „Mitarbeiter“ aus den neuen und alten Bundesländern denkt, die noch immer der Meinung sind, die Telekom könne man ja wieder in ein Staatsunternehmen zurückführen. Wirklich Böses, wer das denkt.

Auf jeden Fall steht nun die Telekom mal wieder im Brennpunkt und der Stuhl von Obermann verliert mehr und mehr an Beinen, vier hat er eh nur.  😉  Stimmen sie sich schon mal musikalisch ein.

Eine Hand wäscht die andere.

Eine Hand wäscht die andere.

Mit ihren Prognosen lagen sie schon oft erheblich neben den Werten, die dann die Realität zustande brachte. Wieviel davon gewollt oder von oben bestimmt worden ist, weiß man nicht.

Nur eines ist klar, 2009 ist Wahljahr und Frau Merkel will an der Macht bleiben, da muss gute Stimmung verbreitet werden und die „führenden Forschungsinstitute folgen (daher) in ihrem Frühjahrsgutachten nicht den größten Konjunkturpessimisten“, denn sonst könnte es sich ja mancher Wähler nochmals überlegen. Politik und Wissenschaft Hand in Hand, das ist nicht gut für die Demokratie.

Es ist nun über 5 Wochen her, dass wir von den unfassbaren Ereignissen in Winnenden geschockt wurden. In der Zwischenzeit ist viel Wasser den Neckar hinunter geflossen und wie immer tauchen dann die Ideologen auf, im Fall von Tim K. nun auch die Ideologinnen. Frau Alice Schwarzer, die Frau bei der einem die Lust an der Liebe immer vergeht, sieht sich nun berufen, in der Zeit einen Artikel

Frauenpower?

Frauenpower?

vom Stapel zu lassen, der einem klar macht, wie tief und nachhaltig Dummheit und Ideologie in Deutschland die Moral versaut haben.

Haben bisher sinnvolle und informative Artikel zum Thema Amokläufer und ihre Ursachen in den jeweiligen Ausgaben der Zeit gestanden, kommt nun mit dem „Walfischartikel“ die Ossifizierung oder der Quotenfaschimus in die Diskussion. Weshalb überhaupt eine Frau Schwarzer und ihrer dumpfer Männerhaß sich an des Thema ranmachen dürfen, bleibt einem für immer ein Geheimnis.

Schlimm und aus der übelsten Ecke des Haßes auf alles was männlich ist und einen Phallus hat, ist der Grundtenor in diesem Artikel und die Dame schreckt auch vor keiner Halbwahrheit zurück.

So behauptet sie doch glatt, weibliche Amokläufer sind bisher inexistent. Das ist falsch und einer dieser idelogischen Aussschlachtmethoden eines unfassbaren Ereignisses. Mit Brenda Spencer hat schon 1979 eine 16 jährige, junge  Frau 2 Menschen getötet und mehrere verletzt. Und 1996 hat Jillian Robbins auf mehrere Menschen geschossen und ein Opfer getötet. Doch um die Wahrheit oder einen sachlichen Einblick geht es ja dieser Dame nicht, die ja sogar Herausgeberin einer Zeitschrift namens Emma sein soll.

Wahrscheinlich sinken die Verkaufszahlen, also muss man sich mit aller Mediengeilheit an einer solchen Geschichte vergreifen, ohne dass man ihr gewachsen ist.

Dann will Frau Scharzer uns klar machen, dass Männer eh Bestien sind, gerade wenn sie wie Timi Pornos sich angeschaut haben oder anschauen und unter anderem die mit diesen albernen Bondagespielen. Dazu hat sie genau die Sammlung von Timi analysiert und herausgefunden, von 200 Pornobildern seien 120 mit  eben diesen Bildern. Wobei sie nicht einmal weiß, ob es Videos, DVD`s oder eben was sind?

Doch mal ehrlich Frau Schwarzer, wenn diese Bilder oder Filme über Bondage der Ausdruck von „Gewalt, aggressivem und hasserfülltem Verhältnis zum anderen (weiblichen) Geschlecht sind, stellt sich eine ganz andere Frage, warum sind so viele Frauen bereit, solch einen Mist mitzuspielen. Die Frage würde mal viel besser in  die Diskussion passen, was stimmt zwischen Männern und  Frauen in unserem Land nicht mehr, wenn so viele Frauen bereit sind, das Opfer in solchen Gewaltpornos zu spielen und dafür auch noch Kohle zu nehmen.

Und wenn wir beim Thema Amokläufer sind, mal die Frage, warum lassen so viele Frauen bei uns ihre Kinder verhungern und überlassen sie damit dem sicheren Tod? Gewalt? Gewalt ist bei uns nur das Maß dafür, wie weit wir schon ossifiziert sind und wenig Moral es noch in diesem Staat gibt. Denn solche Ereignisse wie Amokläufer und das umbringen von Kleinkinder sind typisch  für Staaten wie Deutschland und die USA. Warum wohl? 

Und da bei uns eh schon Frauen wie Frau Merkel an der macht sitzen, sollten sie sich mal mit dem Thema „Stasi, Gewalt und Frauen“ beschäftigen, doch dazu fehlt ihnen der Mut. Die Opfer von Timi und er selbst können sich ja nun mal nicht mehr wehren, das ist das tragische an solchen Ereignissen. Und die einfache Tatsache sollte ihnen als mögliche Mutter doch gleich aufgefallen sein, in allen Artiklen, Analysen, Beurteilungen und Hintergrundsberichten fällt auf, dass immer nur von Timi und dem Verhältnis zu seinem Vater die Rede ist. Wo ist eigentlich die Mutter? Sie taucht nur einmal auf, wenn beschreiben wird, dass sie ihrem Mann bei der Buchführung im Betrieb halbtags gearbeitet hat.

Welche Gespräche haben Sohn und Mutter geführt? Wie war ihr Verhältnis? Eine Mutter prägt im wesentlich bei jedem Kind das Grundbild einer Frau, den genetisch haben wir keine Erbanalgen, die uns zu Tätern werden lassen,. das sollten sie doch 2009 auch begriffen haben. Oder ist Wissenschaft auch eine Form männlicher Gewalt, weil sie da nicht die Quote beachten, egal ob man es kann oder nicht?